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Test
BMW M6 Gran Coupé Fahrbericht
Die dynamische Dämpferkontrolle in M-Ausgabe gehört ebenso zum M6 Gran Coupé wie die hydraulische Zahnstangenlenkung mit variabler Übersetzung.
Genügt die Leistung der Hochleistungsbremsanlage in Compound-Bauweise nicht, steht die kostspieligere Carbon-Keramik-Bremse für deftige 8.800 Euro Aufpreis mit höherer Hitzebeständigkeit, geringerem Gewicht und extrem hoher Verschleißfestigkeit zur Wahl – erster Eindruck davon: Die sichert monumental, greift brutal.
Auf der Mittelkonsole wird gewählt, was der fahrdynamisch schwer aufgebrezelte Bayer auftischt. Rund um den Gangwahlschalter scharen sich die Tasten zur Einstellung der Lenkungskennlinie, der Charakteristik des Dämpferkennfeldes und des DKG-Schaltprogramms: maximale Schaltgeschwindigkeit, anmachende Wechsel – auch diesem M gelingt im Limousinen-Tarnkleid der Sportwagen. Sportwagen haben traditionell ein Platzproblem. Der nicht. Deshalb sind der auf der Beifahrerseite schmaler als im 7er ausfallende Fußraum und die Heckscheibe, die sich im Zuschnitt dem schönen Schein unterzuordnen hat, akzeptabel.
Die angegebenen 9,9 Liter Super Plus gelingen trotz Start-Stopp und der versammelten EfficientDynamics-Crew wohl nur auf dem Prüfstand. Der schummelt zwar nicht, aber er hält sich auch nicht an die Realität. In dieser wirkt das neue BMW M6 Gran Coupé fast wie von einem anderen Stern – so lässig enthoben und dynamisch schnell schwebt es über dem Alltag. In dem es sich souveräner bewährt als jeder Sportwagen. (2013)
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