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Autotest
Suzuki Across 2.5 Plug-in Hybrid im Test: Zielführend
Ein gelungenes SUV, solide Gene, absolut zielführend – Test Suzuki Across 2.5 Plug-in Hybrid.
Erster Eindruck im Test des Suzuki Across
Der erste Suzuki Across besaß kein Navigationssystem. Das war ungewöhnlich. Auch weil sein Zwillingsbruder Toyota RAV4 bereits zum Marktstart eines besaß (Fahrbericht Toyota RAV4 Plug-in-Hybrid). Im Test des aktuellen Jahrgangs kommt auch derjenige ans Ziel, der vor einigen hundert Jahren als Kolumbus in die falsche Richtung gesegelt wäre.


Was sagt der Hersteller über den Suzuki Across?
Neu sind im Suzuki Across der zentrale 10,5-Zoll-HD-Touchscreen, in den ein Navigationssystem integriert ist, und einige Sicherheits-Features. Neben der Verkehrszeichenerkennung und dem Pre-Collision System ist ein Unfalldatenspeicher mit an Bord. Die Sicherheit erreicht, wie schon zuvor, ein Euro-NCAP-Fünf-Sterne-Niveau.

Was sagen die Mitfahrer im Test über den Suzuki Across?
Der Suzuki Across ist ein Bequemer. Die Vordersitze überzeugen mit gut Halt im unteren Rücken und im Sitzkomfort mit nicht zu weichen, nicht zu harten Kunstlederpolstern.


In den Ablagen drumherum und im geräumigen Mittelkonsolenfach, auf dessen Oberseite der Ellbogen bequem parkt, klappt das Ablegen von Utensilien einwandfrei. Im Fond werden die üblichen Verstauräume geboten. Auch hier stimmt der Wohlfühlfaktor. Die Sitzposition ist bequem. Am Ende der Mittelkonsole fächelt die Klimaanlage und zwei USB-Ports sorgen für Anschluss.

Erwachsenes Platzangebot
Wenn vorne ein 1,90 Meter langer Mensch mit langen Beinen in korrekter Sitzposition sitzt, sitzt auch dahinter ein gleich großer mit ordentlich Platz vor den Knien, ohne den Dachhimmel zu kontaktieren. In der Mitte der Bank sitzt man, die Füße auf die leicht erhöhte Kunststoffverkleidung am Boden gestellt. Das Polster liefert aber keinen Halt und um die Schultern geht es eng zu, wenn links und rechts daneben noch zwei weitere Erwachsene sitzen. Normal in diesem SUV-Format.


Das serienmäßige Soundsystem mit sechs Lautsprechern macht auch hinten Laune. Aus den 4,64 Meter Länge, 1,86 Meter Breite und 1,69 Meter Höhe resultiert ein großes Innenvolumen, in dem die Bässe schön rollen können.



Und hinter der Ladekante?
Der Gepäckraum bietet viel Platz in der Tiefe, viel Platz in der Breite und eine angenehm zu nehmende Ladekante. Das Gepäckabteil schluckt 490 Liter. Wird die im Verhältnis 60:40 geteilte Sitzbanklehne umgeklappt, ergibt sich daraus unter der etwas weniger als 80 Zentimeter hohen Ladeöffnung eine ebene Ladefläche, auf der 1.604 Liter Ladung verstaut werden können. Die Ladefläche ist robust ausgekleidet, der doppelte Laderaumboden praktisch. An der Seite findet sich eine 220-V-Steckdose. Und der Anhänger? Der Across verkraftet 70 kg Stützlast und 1.500 kg an der Anhängerkupplung.

Die Wahlmöglichkeiten kommen im Suzuki Across zu kurz (er wird ausschließlich als Comfort+ angeboten), aber nicht die Ausstattung. Das Suzuki SUV rollt immer mit 2-Zonen-Klimaautomatik, Navi, Lenkradheizung, Sitzheizung vorne und hinten sowie schlüssellosem Startsystem aus dem Verkaufsraum. Die Heckklappe öffnet sich immer elektrisch und sensorgesteuert. Das Infotainment umfasst das Digitalradio (DAB), die Freisprecheinrichtung sowie die Smartphone-Einbindung über Apple CarPlay oder Android Auto.




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