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Porsche 911 Carrera S Test: Generation 997

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911 Carrera S TestberichtDer Preis dafür wird sekundär, wenn es primär um Kurven geht. Die Kurven, die da sind und die Kurven, die da kommen. Die, die da schon sind, zitieren nach den umstrittenen Scheinwerfer-Tränensäcken des Vorgängers 996 den Charme des 911 wieder im perfekten Fluss: Unschuldiger Blick, grazile Doppelarm-Außenspiegel, eine appetitlich eingeleitete Taille und ein Ende mit strammen Backen, versenktem Heckspoiler (auf Knopfdruck oder automatisch ausfahrend) und einem über vier Endrohre wohl inszenierten Abgang der Abgase – Generation 997: der Goldene Schnitt.

Jede Kurve, an die sich der S auf der Landstraße heranzoomt, taugt, speziell bei deaktiviertem PSM (das ESP von Porsche), für eine kurze Affäre von Schall und Rauch. Anbremsen: Druckpunkt hoch, Ansprechen sofort, Wirkung brachial – denn es ist, mit rot lackierten 4-Kolben-Alubremssätteln und 330 mm-Scheiben, die verstärkte Bremsanlage des 911 Turbo. Die sehr direkte und feinsinnige Servolenkung mit variabler Lenkunterstützung seziert die Kurven mit urdeutscher Pflichttreue: befehlen, ausführen, der treue Untertan. Dazu ein Druck auf den PASM-Button auf der Mittelkonsole („PASM“: das beim Carrera S serienmäßige „Porsche Active Suspension Management“), und man fährt in der Stellung „Sport“ des Aktiv-Fahrwerks der Fahrphysik einen Streich, so stoisch und annährend ohne Seitenneigung zieht der Carrera jetzt seine Bahn.

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