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Lexus IS 300h Test

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IS 300h im Test: Cockpit, ArmaturenbrettLexus IS 300h im Test: Innenraum Der Einstieg erinnert an München. Ganz einfach wegen des 1,43 Meter hohen Daches und des sportiv-tiefen Einstiegs. Das Cockpit steht dem hochwertigen Funktionalismus, von dem BMW klug seit Jahren nicht abrückt, in nichts nach – allein Lexus „iDrive“ ist gewöhnungsbedürftig. Das IS-Cockpit wirkt wie eine Klasse höher. Mit der Mittelkonsole im Highend-Look und der elektrostatischen „Touch Line“ der Temperatureinstellleisten. Wieder ganz Japaner, piepst und warnt der Lexus übervorsichtig und permanent vor allem möglichen. Wegen der Erklärung zwischen ECO-Anzeige und Tacho weiß man allerdings auch immer, warum. Ein weiteres Aha-Erlebnis setzt es auf den Sitzen.

Die Vordersitze sind das Beste, was den Testern im Jahr 2013 unter den Poppes gestellt wurde. Und das will was heißen, denn da standen einige – übrigens, auch die von BMW. Lexus setzt bei den Sitzen erstmals auf eine Integralschaumkonstruktion. Damit ist das Polstergefühl das hochwertiger Möbel: erst weich, dann mit gediegener Führung. Im unteren Rücken wie im Seitenhalt. Auch das Sitzdrumherum ist klug bedacht. Die Armablagen auf der Türverkleidung und auf dem kompakten Mittelkonsolenfach wurden weich aufgepolstert, was auf langen Touren Ellbogen nur gut tut.

Lexus IS 300 Hybrid, Test, InnenraumLexus IS 300h im Test: Schalter Ein Lob gebührt auch dem Highend von Mark Levinson, der mit 15 Lautsprechern und 835 Watt eindrucksvoll performt und der Rückfahrkamera, deren Linse relativ verschmutzungsresistent ist.

Das Fahrwerk ähnelt dem, was man aus München kennt. Motor vorne, Antrieb hinten und damit eine von Antriebseinflüssen unbeeinflusste Servolenkung. Die transportiert den Belag differenziert ins Ledervolant. Der IS 300h liegt straff, das aber in keiner Weise unangenehm. Weitere Pluspunkte verbucht der Lexus mit guter Traktion auf nasser Fahrbahn. Und das ziemlich unberührt vom Drehmoment auf der Hinterachse.

Ein solcher Antritt gelingt Otto nicht ohne E. Das Vollhybridsystem ist mit dem 143 PS leistenden Elektromotor, dessen Akku unterhalb des Kofferraums sitzt, und dem 181 PS starken Benziner mit variabler Ventilsteuerung und Saugrohr-Direkteinspritzung modern gerüstet. Die Gesamtleistung von 223 PS wird über das stufenlose Hybridgetriebe (CVT) übertragen. Damit beschleunigt der Lexus in 8,3 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Mit einer CO2-Emission von 99 g/km und einem Normverbrauch von 4,3 Litern Super. Wenn man das Motorenduo auf dem Prüfstand langweilt und nicht unter „Sport“ bewegt, was definitiv reizvoll ist.

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