Test

Smart Roadster Coupé im Test: alles smart

Von  | 

Der erste Qualitätseindruck ist gut, das Interieur eher spartanisch als luxuriös. Die Farb- und Formensprache und das aufgepfropfte Rundinstrumentarium (Drehzahl/ Geschwindigkeit, Ladedruck/ Wassertemperatur) ähneln dem des 2,50 Meter kurzen Urmodells. Der knappe Meter mehr in der Länge ist allerdings vor allem ein optischer: Lange Schnauze, knackiges Heck, knapp geschnittenes Passagierabteil. Sex im Auto ist damit illusionär. Viel abgelegt werden kann sowieso nicht.

Das Handschuhfach schluckt nicht mal einen Din-A5-Block, der ausfahrbare Getränkehalter nur Dosen oder kleinere Flaschen. Der Nutzen des Kartennetzes hinter dem Beifahrersitz ist insofern fraglich, als dass es den Beifahrer zum Aussteigen nötigt, da der Sitz, um ans Kartenmaterial zu gelangen, umgelegt werden muss. Das auf dem Handbremshebel eigenartig labil angeschraubte Handyfach ist ein knarzender Qualitäts-Witz. Trotzdem ist das Roadster Coupé eines der intelligent gepacktesten Automobile auf dem Markt. Die auch für Großgewachsene gute Sitzposition ohne Kontaktaufnahme zum Dach, die insgesamt 248 Liter Aufnahmekapazität der zwei Gepäckabteile oder die kluge Unterbringung der zwei Dachseitenteile im vorderen Gepäckraum und des Pannensets (Reifendichtgel, elektrische Luftpumpe) im Beifahrerfußraum unterstreichen dies.

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar abzugeben Login

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen