Über den Fiesta muss man nicht viele Worte verlieren. Fords Wendiger passt mit 3,97 Meter Länge prächtig in die Parklücken. Der Innenraum macht mehr her als in jedem Vormodell. Nur in Details sieht man dem Fiesta an, dass man in einem Ford für die Masse sitzt. Beispielsweise an der simplen Heckablage oder den Drehschaltern der Klimatisierung, deren Materialqualität karg ausfällt. Das ist ungeschickt von Ford, denn die Dinger hat man oft in der Hand. Die Tastenmarkierungen um den kleinen Monitor sind, weil nicht immer beschriftet, auch nicht optimal. Hinten sitzen geht dagegen in Ordnung. Schließlich ist der Fiesta von der Kategorie ein Kleinwagen. Dies spürt man auch mit dem im Test eingesetzten Kinderwagen (Recaro Babyzen). Der passt in den 295 Liter großen Kofferraum gerade noch so hinein.

Das Kind im Mann erwacht
„Kinderwagen“ Fiesta ST: Hier werden Männer – ehrlich – wieder zum Kind. Wegen dem Fahrwerk, wegen dem Motor und der schlüssigen Abstimmung von alledem. Bei einem Verbrauch von? 8,3 Liter alle 100 Kilometer. Akzeptabel.

Und der Komfort? Ein Rest davon bleibt. Furztrocken, aber fahrdynamisch ideal. Die aufgezogenen 205/40er im 17-Zoll-Format lassen nicht viel Abrollkomfort, aber viel Haftung und Querbeschleunigung zu. Sollen die anderen doch komfortabler sein, schneller in der Kurve sind sie selten: First in, first out, Fiesta ST.
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