Auch sonst ist die Ausstattung gut (Leder Dakota, Zwei-Zonen-Klima mit Cabrio-Modus, CD-Laufwerk …), trotzdem geht´s mit den Optionen Head-Up-Display, Surround View, Nachtsichtsystem, Integral-Aktivlenkung oder mit dem kostspieligen Soundsystem von Bang & Olufsen (12 Lautsprecher, 2 Zentralbässe, 1.000 Watt Verstärkerleistung: 5.000 Euro), dessen Centerspeaker mit zwei integrierten Lautsprechern aus der Armaturentafel ausfährt, noch weit üppiger.

Die optionalen Tote-Winkel-Warner überzeugen weniger als im Jaguar oder Mercedes, da die Leuchte nicht direkt im Spiegelglas, sondern am Spiegelfuß sitzt. Im sehr gut verarbeiteten Cockpit (Fauxpas: Die dürftige Klappe des Handschuhfachs) blickt der Fahrer auf das coole Black-Panel – und damit auf eine Referenz in Sachen Ablesbarkeit. Das iDrive ist, deutlich weiter rechts positioniert, auch Beifahrerorientiert, der darüber thronende 10,2-Zoll-Flatscreen eindrucksvoll.
Wie das 6er Cabrio mit Dieselmotor. Für 87.000 Euro ist das BMW 640d Cabrio im Vergleich zum 640i Cabrio (83.000 Euro) verlockend erkaufter Wind. Auch weil es dem preisintensiveren 650i Cabriolet (95.000 Euro) in wenig nachsteht.

Und wenn das Topmodell schon lange steht, fährt er noch, und fährt, und fährt …: „1055 km“, zeigt die Restkilometeranzeige des Bordcomputers. Mit einem Sportcoupé dieses Kalibers lässt sich kaum sparen? Sagt nur der Kopf, nicht der Tank. (2012)
Der BMW 6er im Test
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