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Ford Ranger Raptor Test:  Emotionale Landpartie

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Der Ford Ranger Raptor ist ein 5-sitziger Pick-up, überraschend gesittetes Arbeitstier und starker Performer – Test: Ford Ranger Raptor. 

Ford Ranger Raptor Pick-up V6 Front mit großen Ford im Kühlergrill

Erster Eindruck im Test des Ford Ranger Raptor

Der Raptor zählt zur Gattung Raubvogel, aber der stärkste und machohafteste Ford Ranger wirkt in einem voll durchgentrifizierten und grünen Großstadtviertel wie ein Dinosaurier. Die sind ausgestorben, der lebt. Und wie. Nicht als politisch korrekter Typ, sondern als Gegenteil davon. Nicht Matcha Latte mit Sojamilch laktosefrei. Bier. Nicht dezent. Präsent.

Ford Ranger Raptor Pick-up V6 von der SeiteFord Ranger Raptor Pick-up V6 Trittbrett Leisten an der SeiteFord Ranger Raptor Pick-up V6 elektrisches Heckrollo über der Ladefäche

Was sagen die Mitfahrer im Test über den Ford Ranger Raptor?

Einladend und ausladend. Mit 5,38 Meter Länge, 1,97 Meter Breite und 1,92 Meter Höhe stehen nicht viele auf der Straße. Seine üppigen Dimensionen reicht der Ranger Raptor nach hinten durch. Als Platz für vier Türen, fünf Sitzplätze und reichlich Ladung. 

Ford Ranger Raptor Pick-up V6 vorne sitzen im VordersitzFord Ranger Raptor Pick-up V6 hinten sitzen auf der Sitzbank für drei Mitfahrer

Arbeitstier mit Sportsitz

Nachdem der Aufstieg geschafft ist, bieten die bequemen Sportsitze gut Seitenhalt. Dahinter kann man, unterstützt von den Einbuchtungen am Rückteil der Vordersitze, auch als großer Erwachsener gut sitzen. Auf den Außenplätzen, in der Mitte weniger gut. Der Kardantunnel und das nahe Ende der Mittekonsole zwingen einen in der Sitzbankmitte in eine Klappmesserposition. Zu viert fährt es sich im Ranger Raptor bequemer.

Auch mit Kind. Auf den äußeren Plätzen finden sich an der Rückbank Isofix-Befestigungsanker für zwei Kindersitze und drum herum im Innenraum genug Ablagen: in den Fächern unter der Rückbank, den Getränkehaltern und vor dem Beifahrerplatz im zusätzlichen Handschuhfach. 

Ford Ranger Raptor Pick-up V6 Rallye Markierung auf 12:00 Uhr am LenkradFord Ranger Raptor Pick-up V6 Raptor Sitz, Emblem unter der Kopftütze

Das Laden und den Laden im Griff

Das Beste kommt zum Schluss. Das Wachstum im Radstand um fünf Zentimeter auf 3,27 Meter gegenüber dem ersten Ford Ranger Raptor kommt vor allem der Ladefläche zugute. Hinter der Fahrkabine des Pick-ups tut sich eine etwa 1,20 Meter breite und über 1,50 Meter lange Ladefläche auf. Die bietet genug Platz für eine Euro-Palette. Mehr Ladefläche geht mit fünf Sitzplätzen nicht. 

Der Raptor hat das Laden und den Laden im Griff. Die Fernbedienung zweimal drücken, das Heckrollo über der Ladefläche öffnet sich elektrisch. Auf der soliden Heckklappe kann man auch als Burger geschwängerter Homo sapiens verweilen. Die Ladeklappe ist kein schweres Fallmesser mehr wie im Vorgänger (Test Ford Ranger Wildtrak 2.0 EcoBlue Diesel), sondern auffallend leicht.

Mit dem Ergebnis, dass sich die Gepäckklappe dank des integrierten Dämpfers mit wenig Kraftaufwand öffnen lässt. Sicheres Ein- und Ausladen ist auch bei Dunkelheit gewährt dank der Innenbeleuchtung in den Seitenwänden und der serienmäßigen 360-Grad-Umfeldbeleuchtung.

Ford Ranger Raptor Pick-up V6 Nicht so schwere, auffällig leichte LadeklappeFord Ranger Raptor Pick-up V6 Ladefläche mit Ladeklappe

Ranger mit Handicap?

Als klassisches 1-Tonnen-Arbeitstier taugt der Ford Ranger Raptor allerdings nicht. Wegen der Modifikationen packt der schärfste Ranger nur noch 676 kg Nutzlast auf der Laderampe. „Nur noch“? Passt. 

Gebremste Anhänger sind nicht mehr wie am Ford Ranger bis 3,5 Tonnen, sondern bis 2,5 Tonnen zugelassen. Ob man es als Handicap empfindet, hängt allein von der geplanten Nutzung ab.

Ford Ranger Raptor Pick-up V6 Raptor SchriftzugFord Ranger Raptor Pick-up V6 Heck und Heckklappe

Pick-up und Sicherheit? 

So viel er laden kann, so viel Assistenten hat er geladen. Die Sicherheit erhöhen der Notbrems- und Fahrspurassistent, das 360-Grad-Rundumsichtsystem mit „Split View“ und der Toter-Winkel-Assistent, der auch den Anhänger mit abdeckt. Der Parkassistent ist genauso Serie wie der Rückverkehrwarner und die Parksensoren vorn und hinten.

Das Fernlicht schaltet sich automatisch zu. Die Scheinwerfer tanzen auf der Straße den Matrix-Tanz. Der ACC-Tempomat hält automatisch das Tempo. Die Verkehrsschilderkennung sondiert nicht nur das aktuelle Tempolimit, sondern passt auch gleich aktiv die Geschwindigkeit an.

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