Fotos: automobil-magazin.de
Autotest
BMW X2 xDrive 20d im Test: Erste Wahl
Der BMW X2 xDrive 20d: ein Diesel mit Mild Hybrid-Technik. Eine gute Wahl im Vergleich zum Basismodell 18d? Test BMW X2 xDrive 20d.

Erster Eindruck im Test des BMW X2 xDrive 20d
Ich fühle mich im X2 sogleich Zuhause nach dem Herauslenken aus der Garage. Die Lenkung ist erste Sahne. Die Straßenlage auch. Sehr schnell stellt sich in BMWs 4,56 Meter langem Kompakt-SUV auch in der Coupé-Ausgabe hohes Vertrauen in das Handling und die Straßenlage ein.


Was sagen die Mitfahrer im Test über den BMW X2?
Die Sportsitze sind so klasse wie rot. Das „Veganza“-Leder in Korallrot-Schwarz weckt Erinnerungen im Kind im Manne. An den ersten Golf GTI. Als man noch nicht ans Lenkrad durfte und auf der Sitzbank schlechter saß. Die x2er-Sportsitze glänzen mit viel Seitenhalt und guter Unterstützung im unteren Rücken.


Kein Nachteil ohne Vorteil
Der Sitzraum fällt vorne jedoch relativ schmal aus. Die in den Innenraum ragenden Türarmablagen mit voluminösen Türfächern schmälern das Sitzen in der ersten Reihe. So kann man urteilen, muss man aber nicht. Genauso kann man sich gut fixiert von den Armablagen links und rechts fühlen. Positiv: Nicht nur auf den äußeren Plätzen der Sitzbank, auch auf der Beifahrerseite lässt sich ein Kindersitz isofixen.

Unter dem Bedienbalkon
Die balkonartige Bedien- und Armablage schafft Raum für eine große Ablage darunter. Die zwei USB-Anschlüsse, zwei Cupholder und die induktive Ladestation, in der das Smartphone stehend parkt, sind gut erreichbar. Das Handschuhfach erfüllt die Volumenerwartung, aber der Kunststoff der Klappe fasst sich günstig an.


Bequemer Einstieg
Die hinteren Türausschnitte fallen breit aus. Zu zweit sitzt man gut. Mit wenig Beinauflage mit langen Beinen. Beinfreiheit: reichlich. Kopffreiheit: Über 1,90 Meter Körpergröße touchiert der Kopf, der an der weich gepolsterten Kopfstütze parkt, den Dachhimmel des X2.

Sitzen drei auf der Bank, schmälern 1,85 Meter Fahrzeugbreite, der mangelnde Halt im Polster und das Ende der Mittelkonsole das Sitzen. Dort sorgen zwei USB-C-Anschlüsse, eine Ablage und die Klimadüsen für gutes Klima.
Am Ende geht aber nicht alles gut. Beim Ausstieg an einer belebten Straße ist nichts vom Verkehr hinter dem X2 zu sehen. Die breite C-Säule versperrt beim Ausstieg den Blick. Und der Laderaum fällt nicht hoch aus. Dafür aber tief, breit und eben.


Familientauglich
Die relativ flache Ladekante, das Fach unter dem Ladeboden und die zwei Ablagen rechts und links sind praktisch. Die elektrische Heckklappe macht das Einladen bequemer. Mit 515 Liter wird ordentlich Volumen geboten, das sich nach dem Umklappen der 40:20:40 geteilten Sitzbanklehne auf 1.400 Liter erweitert – familientauglich.



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