Fotos: automobil-magazin.de
Autotest
Mini Countryman D im Test: Maximini
Größer, geräumiger, Mini? Der Countryman D ist anfangs kein Sparangebot, aber dann – Test Mini Countryman D.
Erster Eindruck im Test des Mini Countryman
Von schräg hinten betrachtet, fährt ein Hauch Shooting Brake mit. Mit der sich in Richtung Heck verjüngenden Fensterlinie. Der optisch gelungenste Mini Countryman seit dem Start der ersten Generation im Jahr 2010?


Was sagen die Mitfahrer im Test über den Mini Countryman?
Der Countryman III ist erneut der Beweis. Mini ist nicht mehr mini. Der erste Mini ging nach 3,05 Metern zu Ende. Der erste Countryman war 4,10 Meter lang und der zweite 4,30 Meter.

Länger, breiter, höher
Mit 4,44 Metern ist der Mini Countryman in der neuen Generation um 14 Zentimeter in der Länge gewachsen.

In der Breite legte der Brite um über zwei Zentimeter und in der Höhe um zehn Zentimeter zu. Das Zulegen in den Dimemsionen und der um zwei Zentimeter längere Radstand verändern die Platzverhältnisse im Innen- und Kofferraum.

Mehr Platz auf den Plätzen
Mehr Länge schafft mehr Kniefreiheit. Mehr Breite sorgt für mehr Schulterfreiheit. Mehr Höhe erweitert die Kopffreiheit. Dieser Mini taugt für Sitzriesen. Mit dem „XL“-Paket sitzt man vorne links auf dem elektrisch verstellbaren „Aktivsitz“ mit Sitz-Memory. Der Sessel, das darf man nach 400 Kilometern am Stück schreiben, bietet gute Seitenführung und Bequemlichkeit.


Gutes Klima im Fond
In der Mitte der Sitzbank durchsäbelt der Kardantunnel die Beinfreiheit. Die Beinraum links und rechts davon gelangt aber nur mit langen Beinen an seine Grenzen. Auch hier hinten tut das Plus an Höhe dem Kopfraum und dem Raumgefühl gut, auch wenn die hoch angesetzten und schmalen Seitenfenster den Ausblick zur Seite hin schmälern. Die Sonnenschutzverglasung des Panorama-Glasdachs schützt vor Sonneneinstrahlung. Eigene Belüftungsdüsen sorgen wie zwei USB-C-Anschlüsse und die neigbare Rückbanklehne für gutes Klima im Fond.

Da geht was hinten
Fällt die im Verhältnis 40:20:20 geteilte Banklehne in die Ebene, gelingt im Maximini auch der Transport von Sperrigem. Für den Familieneinsatz taugt der Countryman mehr denn je. Das Kofferraumvolumen wuchs auf 450 und bei umgeklappter Banklehne auf 1.450 Liter. Bis zu 535 kg dürfen zugeladen werden. Und auch ganz am Ende geht was. Der Countryman D schultert 80 kg Stützlast auf der Anhängerkupplung. Die maximale Anhängelast liegt mit dem Dieselmotor bei 1.800 kg.

Sicher ist der Landsmann
Sicher ist der Landsmann obendrein. Zahlreiche Assistenzsysteme hat der Countryman im Test mit an Bord. Die Verkehrsschilderkennung erkennt nicht nur das aktuelle, sondern auch das in ein paar hundert Metern kommende Tempolimit. Der ACC-Tempomat richtet sich nach Tempolimits. Autonomes Fahren ist im Level 2 möglich. Die solide Basissicherheit bewährte sich im Test. Im Euro NCAP Sicherheitstest fuhr der Countryman fünf von fünf möglichen Sternen ein. Eine 83- und 87-Prozent-Wertung erhielt er im Insassenschutz von Erwachsenen und Kindern. Der Fußgänger- und Assistenzschutz wurde mit 81 und 79 % bewertet.




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