Autotest

Subaru Impreza 2.0i im Test: Gute Impression

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Was sagt der Autotester im Test über den Impreza?

Typisch Impreza die Fünfte sind das bullige Heck und die übereinander gestapelten Bildschirme im Cockpit. Der große liegt gut im Blick und der kleinere darüber mit Infos zu Verbrauch, Reichweite, Außentemperatur und Uhrzeit ebenso.

Subaru Impreza Sport 2019 in RotSubaru Impreza 2019 mit Sitzheizung

Der Ausblick nach vorne ist gut, weil die Scheibe groß ausfällt, sich die A-Säulen weit nach vorne ziehen und in deren Winkel noch ein kleines Fensterchen sitzt. Auch hinten sieht man zur Seite heraus gut dank der kleinen Dreiecksfenster in den C-Säulen und beim rückwärts einparken am besten auf das kontraststarke Bild der im 2.0i serienmäßigen Rückfahrkamera.

Und nicht nur beim Parken zählt der Impreza zu den klaren Typen. Ein Reset des Tageskilometerzählers glückt wie früher mit einem simplen Druck auf die Taste unterhalb des Drehzahlmessers. Im 8-Zoll-Infotainment mit CD-Player, Digitalradioempfang (DAB+), zwei USB-Buchsen und sechs Lautsprechern ist das Smartphone via Android Auto oder Apple CarPlay flux eingebunden und der serienmäßige automatische Abstandshaltetempomat (ACC) tut einen erkannten Vordermann klipp und klar durch ein Piepen Kund.

Subaru Impreza 2019 Bildschirme nachtsSubaru Impreza 2019 Tasten am Lenkrad

Im Handling ist der Impreza der schnell vertraute Typ, der einem ganzjährig mit dem serienmäßigen Allradantrieb die Traktion sichert. Die Vorteile des symmetrischen Vierradantriebs spürt man auch auf nasser Fahrbahn, wenn der Impreza vom Start weg sicheren Grip an allen Vieren aufbaut. Mit denen im Test aufgezogenen Dunlop Winter Sport im Format 225/40 R18 legt das recht hohe Geräuschniveau bei schneller Fahrt noch etwas zu und in flotten Kurven gerät der Impreza mit dem Wintergeläuf schneller in die Haftreibung am Kurvenausgang, aber auch das fahrstabil und fahrsicher.

Subaru Impreza 2019 Touchscreen Bildschirm nachtsSubaru Impreza 2019 Tempomat Tasten

Im Stadtverkehr und auf der Landstraße arbeitet die Lenkung angenehm leichtgängig. Bei hoher Geschwindigkeit könnte der Richtungsgeber aber gerne etwas mehr Lenkwiderstand produzieren, was zu weniger Korrekturbedarf führen und etwas mehr Ruhe in die Steuerung bringen würde.

Subaru Impreza 2019 km resetSubaru Impreza 2.0i mit 156 PS Boxermotor

Ruhe herrscht im Motorraum. Zumeist. Bei niedrigen und mittleren Drehzahlen, die im Alltag zumeist Sache sind, arbeitet der schon vom Test des Subaru XV bekannte Zweiliter-Boxer (Test Subaru XV) angenehm gepflegt. Die 7-Stufen-CVT-Automatik (Lineartronic) hält die Drehzahl während des Gleitens auf einem betont niedrigen Niveau. Der Saugmotor beißt schon bei der winzigsten Gaspedalbewegung spontan an. Daran bemerkt man, dass es ein guter Sauger ist und an den 196 Nm bei 4.000 Umdrehungen das Arbeitsprinzip. Turbomotoren produzieren mehr Drehmoment und entwickeln beim Zwischenbeschleunigen mehr Durchzug

Subaru Impreza 2019 oberere BildschirmSubaru Impreza 2019 Tacho und Drehzahlmesser nachts

Stellt man das rechte Pedal aufs Bodenblech, steht der Drehzahlmesser – typisch CVT – fest auf der 6.100. Dann schiebt der Subaru mit 156 PS an. Nicht leise, sondern kernig. Nun spricht der Boxer. Mit einem manuellen Schaltgetriebe könnte man die Aussprache besser regulieren. Die Fahrleistungen sind aber deutlich besser als im Impreza mit dem 1,6-Liter-Vierzylinder. Der boxert in 11,8 Sekunden auf 100 und rennt final 180 km/h. Mit dem Vierzylinder mit zwei Liter Hubraum geschieht das Gleiche zwei Sekunden flotter und mit maximal 205 km/h.

Nutzt man das Potential aus, liegt aber der Verbrauch weit über den von Subaru angegebenen 6,6 bis 7,0 Litern Super. Im Test lag die Reichweite mit dem 50 Liter großen Tank bei 600 Kilometern und der Verbrauch bei 8,3 Liter/100 km.

 

Subaru Impreza 2019 Frontpartie und Felgen

Warum gerade den?

Der Subaru Impreza, der als 156 PS starker 2.0i Comfort bei 27.000 Euro in der Preisliste startet, beeindruckt bei der Sicherheit, mit dem ausgewogenen Fahrwerk, der Ganzjahrestraktion und den fünf Jahren Garantie. Der Boxermotor stellt in Kombination mit dem symmetrischen Allradantrieb ein in seiner Klasse einmaliges und in fünf Generationen gut gereiftes Angebot dar. Als Getriebe wäre ein manuelles Schaltgetriebe in allen Lebenslagen aber vielleicht die bessere Lösung als der in Japan beliebte, serienmäßige CVT-Automat.

 

Weitere Informationen zum Subaru Impreza

https://www.subaru.de

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