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Mini John Cooper Works Test: mini on the rocks

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Die Wiederbelebung eines historischen Geistes, in frechem Rot-Schwarz und mit 211 PS-Turbomotor – unbändige Vorfreude, die der Erinnerung stand hält? Test: Mini John Cooper Works.

John Lennon singt heute in Supermärkten, die Stones sind ein Altersheim auf Tour, die 68er von gestern die Spießer von morgen … Aber das Ding ist wahr. Auf der Autobahn krakeelt Little John über dicke Rohre, beim Gaswegnehmen vor der Kurve schmatzt er fett, von schlechtem Belag wird er mit Sportfahrwerk elend verprügelt. Mit heftig von den Laderschaufeln an der Vorderachse abgeladenen Drehmomenten fackelt die DSC-Leuchte bei Nässe noch im 3. Gang. Die Vorderräder stampfen. Mit Winterreifen (Bridgestone Blizzak 205/45 R17) schiebt er vorne. Dann tanzt er um die Mitte, teilt etwas am Heck aus, und pegelt sich final am Kurvenausgang wieder ein. Das klingt dramatisch, ist aber eigentlich nur schnell. Denn das Fahrwerk spricht dialektfrei, eine wunderbar direkte Sprache, die nur als Slang rüberkommt, wenn Fahrdynamik nicht kapiert wurde. Und selbst dann bügelt DSC den Überschwang locker weg. Wenn ihm ein Rest Menschenverstand die physikalische Chance dazu lässt.

Die Kraftübertragung wird gestört, wenn die Haftreibung abreißt – das sollte man beachten. Dann tanzt er sicher und friedfertig im Grenzbereich. Mit optionaler „sportlicher Fahrwerksabstimmung“ (200 €) kullert der Testwagen vom Bordstein und hoppelt angeregt über üblen Belag.

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