Test

Jeep Wrangler 2.8 CRD Diesel im Test

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Die großen Spiegel sind schon deshalb sinnvoll, weil man die weit über die Flanke ragenden Kotflügel immer in die Fahrmanöver einbeziehen sollte, was ebenso für den sehr massigen vorderen Stoßfänger gilt. Während des Parkens hilft kein Rangierpieper, sondern allein das unmissverständlich gerade Fahrzeugende.

Jeep Wrangler Diesel offroadDas Heckfenster besteht wie das Dach aus Kunststoff, trotzdem hat die Klimaanlage den kleinen Innenraum im Winter geschwind erwärmt. Unter fünf Grad darf man das Verdeck nicht öffnen – und ist als Tester froh drum: Bereits die Bedienungsanleitung des Jeep benötigt 6 ½ Seiten plus 25 Zeichnungen für das Kapitel Verdecköffnen und -schließen: Heck- und Seitenscheiben säubern, Windschutzrahmen- und Hecktürbügel umlegen, Verdeckstützen lösen, Reis- und Klettverschlüsse öffnen und das ganze wieder in Gegenrichtung. Zudem ist die Waschanlage, weil die Kunststoffscheiben erblinden, und sich Wachs im Verdeckmaterial absetzt, Sperrgebiet.

Die Plattfedern machen dich zwar nicht mehr platt, aber der Aufbau ist auf schlechter Straße fast permanent in Bewegung. Auf guten Straßen – und das sind für einen Wrangler die meisten – realisiert die Feder-Dämpfer-Einheit jedoch noch akzeptablen Restkomfort. Die US-Servos sind Lenkkomfort schaffende Weichspüler. Das Bremspedal fügt sich butterweich und die Kupplung erfordert nur einen relativ zarten Druck. Das verkuppelte Aggregat davor ist wohl das beste und wirtschaftlichste seit Jeep Jeeps baut: Vergessen der versoffene 5,0 Liter-V8 oder der schlaffe 4,2 Liter-Sechszylinder im CJ-7.

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