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Seat Mii 1.0 im ersten Test: Fahrbericht

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Parklücken, Sparsamkeit und ein guter Preis sind sein Ding. 150 km im neuen Seat Mii im Berliner Stadtverkehr – Fahrbericht: Seat Mii 1.0.

Seat Mii, Testbericht, Stadtauto

Typisch Berlin. Die U-Bahn streikt mal wieder. Busse schultern das viele Volk im U-Bahn-Ersatzverkehr. Die Staus kommen und gehen. Nicht nur in Mitte. Mii-Fahren macht da echt Sinn: kurz und wendig in Wedding.

Mit einer Länge von 3,55 m macht sich der  teutonische Spanier (Up, Citigo und Mii haben eine Mutter: VW) die wenigen freien Parklücken zum Freund. Mit 1,64 m Breite, einem Radstand von 2,42 m und dem steilen Heck packt er vier Erwachsene hinein und noch 251 Liter hinzu – mehr als früher der Ibiza. Steigen zwei hinten wieder aus, passen sogar 951 Liter ins Gepäckabteil.

Die Raumökonomie auf 3.557 x 1.641 x 1.478 mm überzeugt. Vorne sitzt man auf den Sitzeinteilern – erster kurzer Eindruck: bequem und hoch genug im Hinterkopfbereich,  praktische beidseitige Neigungsverstellung – gut.

Die Aussage „vollwertiger Viersitzer“ haut aber im hinteren Fußraum nicht hin, allerdings das mit der Innenhöhe. Die ist, vorne wie hinten, mehr als OK: 99,3 cm in Reihe eins, 94,7 auf der Rücksitzbank.

Der Schulterblick links gelingt klasse, weil die Seitenscheibe tief blicken lässt. Die Rundumsicht ist besser – und das liegt eben nicht nur an der Kürze – als im aktuellen Ibiza. Wenige Schalter bedeuten schnelles Verständnis. Einer fehlt jedoch: Der zweite Fensterheberschalter auf der Fahrerseite für das linke Fenster.

Vor der Nase geht es drei Mal rund: ein großes Rundinstrument für Tempo und Zeit, zwei kleine für Drehzahl und Tank. Ein großes Handschuhfach, die Ablage vor dem Schalthebel, die höhenverstellbare Lenksäule, der höhenverstellbare Fahrersitz, Easy Entry und die geteilt umklappbare Rückbank des Style (10.575 Euro mit dem 75 PS-Motor) erden den Mii im Alltag.

Seat Mii Test 1.0

Auch die Bedienlandschaft fällt, bis auf die Glanzplanke um Radio-AC-Steller und Lüftungsklappen, eher sachlich als emotional aus. Um mehr Freude am kleinen Seat zu haben, sollten 350 Euro für die portable Navi definitiv investiert werden.

25 Sprachen kann sie, 44 Länder kartiert sie. Hübsch analog-digital zeigt der Fünf-Zoll-Monitor Drehzahl und Wassertemperatur, Verbrauch und Reichweite in Zeigern und Ziffern. Inklusive Tankstellentipps, fotorealistischen Straßeneinblendungen und flotten Routenvorschlägen: drei bis Köpenick im Moment, und in Fahrt kommen darauf noch zwei Streckenalternativen hinzu.

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