Im Vergleich zum 6er Coupé mit 113 Millimeter gewachsenem Radstand. Das sorgt für innere Größe, schafft Eingänge (+2 Türen) und adäquaten Platz im Fond – in tiefer Sitzposition, auf mit Merino-Leder bezogenen Einzelsitzen, bequem bis maximal 1,95 Meter.

Ein dritter Sitzplatz steht für kürzere Strecken zur Verfügung. Die Fondsitzlehne kann im Verhältnis 40:60 geteilt und umgeklappt werden. Das Stauvolumen des Gepäckraums – nicht so hoch wie im 7er, aber tief – steigt damit von 460 auf 1.265 Liter.
Das M6 Gran Coupé ist die Steigerung des Gran Coupés. Die neuen Designmerkmale haben vor allem technische Gründe, denn die Anforderungen sind hoch: im Kühlluftbedarf, in der Fahrwerksgeometrie, in der Aerodynamik. Dafür gibt es Zeugen rundum. Die großen Lufteinlässe, bauchige Radhäuser, optimierte Außenspiegel, grazile 20 Zoll-Doppelspeichenräder sowie die Doppelendrohre seitich des Diffusoreinsatzes aus carbonfaserverstärktem Kunststoff, mit dem die Luftführung im Unterbodenbereich auf Hochgeschwindigkeitsbereiche eingeschworen wird.

Der Gewichtsbalance förderlich ist auch das Carbondach (ein kantigeres „Double-Bubble“-Top), das neben der sichtbaren CFK-Struktur eine Vertiefung im mittleren Bereich charakterisiert. Diese Kontur wird im Innenraum optisch aufgegriffen. Der anthrazitfarbene Alcantara-Dachhimmel wird dazu um eine Mittelbahn aus Leder ergänzt.
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