Fotos: automobil-magazin.de
Autotest
Range Rover Velar P400 AWD Test: Neue Welle, gute Welle?
Auf neuer Welle im Cockpit, mit dem kraftvollen, 400 PS starken Sechszylinder mit nachdrücklicher Bugwelle – Test Range Rover Velar P400 AWD.
Erster Kontakt und erster Eindruck im Test
Mit der Luftfederung liftet sich der Range Rover Velar 251 Millimeter über den Grund. Mit Stahlfedern sind es 213 Millimeter von der Scholle bis zum Bodenblech. Man könnte also, wenn man wollte. Wer versenkt 91.000 Euro im tiefen Morast?


Was sagen die Mitfahrer über den Range Rover Velar?
Die Türgriffe fahren elektrisch aus. Gut für die Aerodynamik, gut für die Optik, aber manchmal nicht flott. Entfernt man sich mit dem Chip-Schlüssel in der Tasche vom Fahrzeug, ziehen die Türgriffe automatisch wieder ein. Komfortabel.



SUV-Himmel
Willkommen im SUV-Himmel – Der 4,80 Meter lange und 1,69 Meter hohe Range Rover Velar P400 erhebt sich mit der Luftfederung und im repräsentativen Auftritt über die Masse: Nobel SUV fahren, das Interieur dezent-edel.

Die Vordersitze sind eine exklusive Einladung und mit der Sitzheizung und der 5-stufig regulierbaren Massage, die bei hoher Knetintensität schnauft, noch komfortabler.


Vollpension
Bei 2,04 Meter Breite (2,15 Meter über Außenspiegel) genieße ich auch hinten die Vollpension an Bewegungsfreiheit. Kopffreiheit: Auch mit Panoramaglasdach und 1,90 Meter Größe noch Luft über dem Kopf. Beinfreiheit? Lange Beine willkommen. Schulterfreiheit? Vier Velar-Insassen sitzen feudaler als fünf. Unterhalb der Sitzbankmitte tunnelt sich der Kardantunnel in Richtung Hinterachse und das Ende der Mittelkonsole kappt die Beinfreiheit.


Hörbar Qualität
Qualität lässt sich hören. Es ist eindrucksvoll, wie geschmeidig und geräuscharm sich die elektrische Heckklappe des Range Rover Velar öffnet. Stehhöhe darunter? Unter 1,90 Meter. Ladekante? Mit der Niveauregulierung absenkbar auf eine komfortable Einladehöhe.


Und die Koffer und Hänger?
Da das Kofferabteil mit 673 Liter Volumen tief baut, fällt der Abbau der Gepäckraumabdeckung nicht gerade leicht. Besonders einem kurz bauenden Menschen ohne Kletterambition. Der solide konstruierte Rollokasten ist schwer erreichbar und schwer. Das Gleiche lässt sich von der Sitzbank berichten. Wird die im Verhältnis 40:20:40 geteilte Bank flach gelegt, was stolze 1.731 Liter Stauraum schafft, ist das Zurückwuchten danach etwas für kräftige Männerarme.

Im Laderaum finden sich eine 12V-Steckdose und vier ausklappbare Taschenhaken. Zwei links, zwei rechts. Bis zu 100 kg gehen auf die Anhängerkupplung, was auch für schwere E-Bikes genügt, bis zu 79 kg aufs Dach (statisch: 100 kg) und 2.500 kg an die Anhängerkupplung.



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