Autotest

Toyota Corolla Verso 2.0 D-4D Fahrbericht

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So oder so gestaltet sich der Umgang mit Toyotas kompakter Großraumlimousine sehr unkompliziert. Der Verso ist eines dieser Fahrzeuge, die schon nach zehn Minuten vertraut erscheinen. Die Sitzposition ist vorne wie hinten bequem, der Fahrerplatz in der Breite eher eng, aber ausreichend Raum bietend tailliert.

Toyota Corolla Verso Instrumente Cockpit

Der Bewegungsspielraum für die untere Körperhälfte ist vorne zu genüge, im hinteren Fußraum sehr üppig gegeben. Selbst Sitzriesen genießen dank 1,62 Meter Aufbauhöhe vorne wie hinten einen sehr großzügigen Luftraum.
Ein großes Handschuhfach und eine kleine Armada an Ablagen und Becherhaltern schluckt das, was sonst noch mit auf die Fahrt geht.

Den Verso in Fahrt zu setzen, bedarf jedoch der Einweisung: Der Japaner wird mit einem Keycard-Modul, nach dem Einführen in eine Aufnahme in der Armaturentafel und dem Drücken der Kupplung und eines Startknopfes rechts neben dem Lenkrad, angelassen.

Dies muss dem Verso-Neuling erst erklärt werden, macht den klassischen Schlüssel – Innovation auf Abwegen? – jedoch noch lange nicht zum Anachronismus. Oder womit öffnen Sie tagtäglich Ihre Haustür?

Servolenkung, Bremsanlage, Fahrwerk und Getriebe fallen überzeugend aus. Das auf kurzen Schaltwegen zu durcheilende Fünfganggetriebe liegt in erhöhter Position gut zur Hand.

Die Verso-Lenkung waltet angenehm direkt und präzise, der Druckpunkt der Bremse (Scheiben vorne und hinten, vorne innenbelüftet) liegt angenehm weit oben und das bekömmlich straffe Fahrwerk verhält sich, bis der Verso über die Vorderräder schiebt und das serienmäßige ESP regelt, ausgesprochen neutral. So lässt sich der hoch bauende Toyota auch mit hohem Tempo ohne Fahrstress bewegen. Handling und Familie stehen somit nicht im Zielkonflikt.

Toyota Corolla Verso Test Kamera

Der attraktive Preis (ab 19.600 €) und die Fahrzeugausstattung tut das ihrige, solche interfamiliären Konflikte von vorneherein zu unterbinden. Der in der Türkei gebaute Japaner verfügt mit ESP, Front-, Seiten- und Kopfairbags und dem Fahrerknieairbag schon in der erst ab August 2004 lieferbaren Grundvariante über ein sehr komplettes Sicherheitspaket.

In jeder zu Zeit lieferbaren Variante (Luna, Sol, Executive) gehören im Gegensatz zum fünfsitzigen Grundmodell sieben Sitze zum Lieferumfang.

Eine empfehlenswerte Erweiterung des Lieferumfangs repräsentiert das optionale DVD-System (2.200 €, mit zwei Bildschirmen in den vorderen Kopfstützen und kabellosen Kopfhörern), an dem sich sogar – etwa um die Rückbank ruhig zu stellen – auch eine Videokamera oder Spielkonsole anschließen lässt.

Auch im Topmodell Executive ist das DVD-Entertainment Option, vieles mehr, was sich ansonsten nur in der Oberklasse finden lässt, aber Serie: DVD-Navigation, Klimaautomatik, Regensensor, Front- und Heckkamera und Touchscreen-Bildschirm.

Was eindrucksvoll unterstreicht, wie komplett der Verso auf den Markt und ab sofort zum Händler rollt. Im Jahr 2004 sind 14.000 Corolla Verso für Deutschland eingeplant. Ein Planziel, das aufgrund handfester Vorteile im Alltag, dem sparsamen Selbstzünder im Motorenprogramm und der reichen Ausstattung des neuen Verso realistisch erscheint. (2005)

 

Weitere Informationen

https://www.toyota.de/

 

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