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Toyota Corolla Verso 2.0 D-4D Fahrbericht

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Toyota Corolla Verso LichtMit gleich sieben Sitzen reizt Toyota das Konzept, das erneut gegen die MPV-Konkurrenz von Ford, Opel, Renault und VW (Focus C-Max, Zafira, Scenic und Touran) antritt, bis kurz an die Heckklappe aus. Wer hier sitzen muss, sollte vor allem eins sein: Kind. Was im Alltag bedeutet, dass das hintere Großmuttersitzpaar im Kofferraumboden versenkt wird, weil Raum für Koffer nur dann real existiert (Kofferraumvolumen 423 Liter).

Versinkt nach nur drei Handgriffen auch die Mittelreihe im Fahrzeugboden, sind es gar 1563 Liter. Der größte Vorteil des Sitzsystems Easy7, bei dem immerhin fünf Sitzplätze im Boden versenkt werden können, ist jedoch: Selbst wenn das maximale Gepäckraumvolumen benötigt wird, können im Gegensatz zu konventionellen Konstruktionen alle Sitze an Bord bleiben.

Das Interieur ist rational, aber wertig in Schwarz und Silber gehalten. Da die A-Säulen weit nach außen gerückt sind, genießt die Besatzung vorne in halb hoher Sitzposition unverbaute Panoramaausblicke. Viel Glas in der Flanke gestattet unverstellt den Schulterblick. Das tief ausgeschnittene Heckfenster hilft beim Einparken genauso wie das aufwendige, und bei der Executive-Ausführung serienmäßige Kamerasystem, mit dem der Raum vor, seitlich und hinter dem Fahrzeug via Zentralmonitor vom Fahrerplatz überschaut werden kann. Ob auf den sehr hilfreichen Einparksensor (350 €) verzichtet werden kann, ist vor allem eine Frage der persönlichen Präferenzen.

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