Autotest

Toyota C-HR im ersten Test: Auf dem Weg zum Kultauto?

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Diesel liebt man in Japan nicht, also wird der Toyota C-HR nur mit Benzinern ausgeliefert – Der neue 1,2-Liter-Turbo sowie der sparsame Hybridantrieb des Prius IV mit dem 1,8-Liter-Vierzylinder und dem Elektromotor produzieren 116 und 122 PS. Der Favorit unter den beiden Benzinern ist schon vor dem Marktstart bestimmt: „In Europa sehen wir für den C-HR ein Hybridanteil von 75 %“, fasst es der japanische Hersteller in eine Zahl. In Deutschland werden 70 % erwartet und in Italien soll der Bestellanteil des Hybridantriebs sogar bei 90 % liegen. Dabei fährt sich schon der deutlich günstigere 1.2 Turbo überzeugend. Seine 185 Nm Drehmoment stehen konstant zwischen 1.500 und 4.000 U/min an den Vorderrädern oder an allen vier Rädern an (den C-HR liefert Toyota als 1.2 Turbo auch mit Allradantrieb).

Toyota CHR Hybrid TestberichtToyota C-HR Kofferraum

Der Vierzylinderturbo arbeitet laufruhig und kultiviert, und die Leistung baut sich sämig auf. Bei niedrigen Drehzahlen ist der C-HR Hybrid mit dem Elektromotor zwar deutlich früher am Durchzug, aber im C-HR 1.2 Turbo ist man flotter unterwegs. Man beschleunigt in 10,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 190 km/h (Hybrid: 11,0 s und 170 km/h). Die guten 5,9 l/100 km Verbrauch werden erwartungsgemäß mit 3,8 Litern vom Hybrid unterboten. Der liebt den sanften Gasfuß und das Gleiten. Dann herrscht im C-HR Hybrid Laufkultur. Wird dagegen viel Gas gegeben, ist der Einsatz des Benziners dominanter als im C-HR 1.2 Turbo mit seiner reinen Verbrennungsfabrik vorne unter der Haube.

Was sagt der Hersteller?

„Der C-HR ist mit einem intelligenten manuellen Getriebe ausgestattet“ – Beim Herunterschalten hebt das System automatisch die Motordrehzahl an, so dass die Gangwechsel sanfter ablaufen. Der neue 1.2 Turbo ist entweder an das Sechsgang-Schaltgetriebe oder an ein stufenloses Automatikgetriebe gekoppelt. Die Automatik kommt sowohl mit Frontantrieb als auch im C-HR 1.2 Turbo mit Allradantrieb zum Einsatz.

Toyota CHR LenkradToyota C-HR Schalthebel

„Ansprechverhalten, Linearität und Kontinuität“ – Das Versprechen von Toyota lässt sich am schön anzufassenden, ab dem Ausstattungslevel Style auch beheizbaren Lederlenkrad spüren. Die Lenkung des Toyota C-HR ist dran am Geschehen, reagiert direkt und mit gutem Lenkwiderstand. Der niedrige Schwerpunkt der vom Prius bekannten TNGA-Plattform und der im Vergleich zum Prius von 2.700 auf 2.640 Millimeter verkürzte Radstand und die breitere Spur sorgen für ein lässiges Handling. Willig lenkt der C-HR 1.2T mit der linear ausgelegten Steuerung ein, leichtfüßig durchwedelt der 1,3 Tonnen schwere Toyota mit geringer Wankneigung Wechselkurven.

Toyota CHR Hybrid TestToyota CHR TestberichtToyota C-HR Test

Das Toyota Safety Sense-System gehört im C-HR zum Serienumfang. Das Sicherheitspaket umfasst das Pre-Collision-System mit Frontkollisionswarner, den autonom verzögernden Notbremsassistenten und die Fußgängererkennung. Zusätzlich sind der Totwinkelassistent, der Spurhalteassistent, der Fernlichtassistent und der adaptive Tempomat im Testwagen mit an Bord. Sitzt man in der höchsten der vier Ausstattungslinien C-HR, C-HR Flow, C-HR Style und C-HR Lounge gehören beheizbare Vordersitze, die Teilleder-Ausstattung, das Smart Key System, getönte hintere Scheiben, der Parkassistent sowie Leichtmetallräder im 18-Zoll-Format mit zum Serienoutfit. Auf Wunsch erhält man Toyotas Crossover auch mit einer smarten zweifarbigen Metallic-Lackierung.

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