Autotest

Skoda Roomster 1.9 TDI Test

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Weil die Räder nahe den Fahrzeugenden liegen, und der Radstand lang misst, ist der Fahrkomfort wohl tariert und ausgewogen. Innere und äußere Größe bringt mit sich, dass der hohe und damit windempfindlichere Aufbau sich schon einmal die eine oder andere Seitenböe eines Vans oder Lasters einfängt.

Dieser hohe Aufbau sorgt aber auch dafür, dass viel hinein passt. Eine ein Meter breite Eckspüle in einem großen Karton, ein echter Brocken für den Allerwelts-Kofferraum: Gehoben, gedrückt, geschluckt – bravo. Und leicht zu machen: Zwei Hebel gezogen, Sitze flach gelegt und mit dem Elasteband an den Vordersitzkopfstützen gesichert.

Roomster, Ablagen, Verstauen, Laden

Rechts und links gibt es offene Fächer. Aufnahmebereiter als das doppelte Handschuhfach sind sie allemal: Das obere ist vom Fahrerplatz zwar sehr gut erreichbar, das untere aber eigentlich nur ein besserer Schlitz. Da freut man sich über zwei zusätzliche Fächer unter den Vordersitzen und das Brillenfach an der Fahrzeugdecke.

Und sonst? Den fundierten Bässen der Audioanlage hört man es an, dass es Ihnen gut bekommt, ein großes Innenraumvolumen zu beschallen. Das Kurven- und Abbiegelicht (230 – 470 € Aufpreis, je nach Ausstattung) macht Kurven mit dem Lenkeinschlag lichter und sicherer.

Skoda Roomster, Instrumente, Tacho

Der Schaltknauf mit dem charaktervollen Wipper in der ersten Schaltreihe (1-3-5) liegt sehr gut in der Hand. Fünfgang-Schaltgetriebe und Servolenkung überzeugen. Die Verarbeitung ebenso – ein ganz seltener Mitschwinger der Heckablage: So etwas vernimmt man früher oder später in jedem Steilheck.

Klingt doch alles gut. Was sind die Nachteile? Die Beschlagfreudigkeit des vielen Glas´ vielleicht. Das Glasdach im Sommer? Keine Ahnung, es ist Winter.

Der etwas Glas raubende Verlauf der B-Säule, der die Breite der vorderen Seitenfenster künstlich schmälert. Etwas Windgeräusch bricht sich an den A-Säulen. Die nicht sonderlich voluminösen Handschuhfächer? Hatten wir schon.

Skoda Roomster Diesel Test

Da haben sich zwei gefunden, Hochdach und stämmiger 1,9 Liter-Diesel. Der ist geschmeidig und tiefgründig, aber wie von der Skoda-Mama aus Wolfsburg gewohnt sehr sparsam (6,2 l/100 km), aber nicht sonderlich laufruhig.

Der Roomster schluckt nicht viel Diesel, dafür ohne zu Mucken viele Menschen und Gepäck (bis zu 1555 l Kofferraumvolumen). Die Vorteile sind damit auch in diesem Skoda in der Mehrheit. Warum Skoda Erfolg hat, begreift man im Roomster schon nach wenigen Metern. (2006)

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