Test

Skoda Fabia RS Fahrbericht

By  | 

Fabia RS, Test, CockpitFabia RS, Innenraum, SitzeGrün lackierte Bremssättel, das Pedalset und der Auspuff aus Edelstahl, Handbremshebel und Verrieglungsknöpfe in Alu und insgesamt elf RS-Embleme können getrost als Zierrat betrachtet werden. Mehr als optische Zierde sind die Modifikationen an Fahrwerk, Lenkung und Getriebe: Das eng gestufte Sechsgang-Schaltgetriebe erlaubt flotte Gangwechsel. Die elektrohydraulische und geschwindigkeitsabhängige Lenkung arbeitet ordentlich direkt und sich in der Mittellage fahrbahnsensibel verhärtend – nur in wenigen Fahrmomenten kommt beim Sportfahrer der Wunsch nach weniger Servo-Unterstützung auf.
Wenige Wünsche lässt das mit einer modifizierten Dämpfer-/Federneinheit um 15 Millimeter tiefer gelegte Fahrwerk offen. Der Grenzbereich liegt hoch. Bei rasch angefahrenen Biegungen baut sich Untersteuern, einhergehend mit einem leichten Eintauchen des Vorderwagens, sanft auf. Erst wenn der Fabia RS auf öffentlichen Straßen mit absolut unkoscheren Geschwindigkeiten bewegt wird, endet seine Gutmütigkeit mit einem ebenso sachten wie beherrschbarem Heckschwenk. Der Sport-Skoda liegt stoisch und hat die nötige Härte, um schnelle Autobahnkurven ohne flaue Magengefühle zu durcheilen – neben der urwüchsigen Kraft der prägenste und überraschenste Eindruck nach einer Fahrt mit dem Fabia RS. Derb und kurz anschlagende Fahrbahnunebenheiten schauen öfter mal rein als bei den Fabias ohne Sportabzeichen, unkomfortabel ist die Topversion damit nicht.

You must be logged in to post a comment Login

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen