Test

Opel Adam 1.4 Test: Adam und eine Sünde

Von  | 
VOHERIGE SEITE2 von 2NÄCHSTE SEITE

Adam hat kein Vorbild, trotzdem taugt er zum Vorbild – für andere. Klar schielt er herüber zu Mini und 500 und verlacht den Beetle, mit dem sie in Wolfsburg immer wieder an der eigenen Geschichte scheitern.

Opel Adam: Cockpit, Instrumente, Lenkrad

Trotzdem zitiert die Zweifarblackierung mit weißem Dach die 1960er von Opel. Gut, dass das vom modernistischen „Adam“-Typenschild sogleich wieder konterkariert wird. Erkenntnis: Irgendwie ist der Opel retro, irgendwie aber auch nicht. Auch das macht seinen Charme aus.

Charme und Vernunft passen unters kompakte Dach. Gut, wer im schmalen Interieur hinten sitzen muss, denkt darüber vielleicht anders. Davor ist alles chic: Das in Klavierlackoptik, mit mattem Chrom und Lederimitat durchgestylte Interieur ist kein überstyltes.

Funktionalität fährt mit. Beispiel: die Radiobedienung. Sie lässt Fahrer nicht mehr – wie in Astra oder Corsa – schon am Radioeinschalten verzweifeln.

Opel Adam: Cockpit, Lenkrad, steering wheel

Die Getränkehalter nehmen es mit zwei Halbliterflaschen und einer Einliterflasche auf. Am Rand des Glasdachs stößt man sich nicht wie im Fiat 500 (Test Fiat 500) den Kopf. Lenkradheizung ist was tolles, der Verstellhebel des von Hause aus höhen- und längseinstellbaren Lenkrads keine optische Attraktion.

Die Drucktasten für die Lautstärkeeinstellung lassen sich zwar immer noch nicht so flott bedienen wie altbewährte Drehregler, aber dafür stimmt der Sound von Infinity.

Die Schiebe-Drück-Regler für die Radiobedienung auf der Speiche des smarten Multifunktionslenkrads zeigt, was die Moderne so für sich hat. Und das Lederlenkrad selbst sieht toll aus und liegt gut in der Hand.

Sieht toll aus, liegt toll in der Hand. Das gilt auch für den Opel Adam. Die beste aktive Sicherheit bietet immer noch ein gut gemachtes Fahrwerk. Dieses ist in seiner harmonischen Abstimmung, und weil sich Opels Adam damit mindestens eine halbe Klasse höher anfühlt, klasse.

Opel Adam: Dach, Design

Der rationale Teil im Testerhirn sagt zwar: Der Kofferraum ist zu klein und der höchste Gang könnte getrost ein sechster sein. Aber er wird vom emotionalen Teil locker überstimmt.

 

Weitere Informationen

https://www.opel.de

 

VOHERIGE SEITE2 von 2NÄCHSTE SEITE

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar abzugeben Login

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen