Autotest

Kia Stinger im ersten Test: Test sitzen

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Der neue Kia Stinger ist mit bis zu 370 PS starkem Motor das neue Topmodell der koreanischen Marke – erste Begegnung mit der fünfsitzigen Sportlimousine.

Erster Kontakt, erster Eindruck

Wow. Der sieht gut aus, und er geht wohl auch gut. Die 370 PS des 3,3-Liter-V6 versprechen Fahrfreude. Die bei der statischen Präsentation naturgemäß noch zu kurz kommt – der Stinger rollt erst in einigen Monaten auf der Straße. Kurz nach der Weltpremiere auf der Detroit Motor Show 2017 präsentierte Kia aber schon die europäische Version in Milano.

Kia Stinger Test Sitzen

Was sagt der Hersteller über den neuen Stinger?

„Ein Auto, was keiner von Kia erwartet hat“ – aber erwarten konnte: Auf der Frankfurter IAA 2011 stand der Stinger-Ahne, die Studie GT. Bei der Weiterentwicklung zum Serienmodell wurde das Concept Car in Stinger umbenannt. In Anlehnung an die 2014 in Detroit gezeigte Studie GT4 Stinger. Das von Designchef Gregory Guillaume  entworfene Serienmodell bietet Platz für 4+1 Personen und deren Gepäck in sportiv-elegantem Kleid.

Kia Stinger in rotKia Stinger LED-Scheinwerfer

„Sexy und sporty“ – Der 4,83 Meter lange und 1,87 Meter breite Stinger hat wegen der breiten Karosserieschultern mit ausgeprägten „Colaflaschen“-Konturen und der langen Motorhaube eine gute Straßenpräsenz. Das Design ordnet sich der Funktion unter: die großen Lufteinlässe im Frontstoßfänger unterhalb der LED-Scheinwerfer und die Kiemen an den vorderen Radhäusern (Motorkühlung) genauso wie die glatte Unterbodenverkleidung und der Heckdiffusor (Aerodynamik). Der lange Radstand von 2,91 Meter schafft Raum für die Fondpassagiere im flott gezeichneten Viertürer.

Kia Stinger Kofferraum

„In der Spitze streben die Kia-Entwickler als Zielwert 270 Stundenkilometer an“ – Geschaltet wird immer mit der von Kia selbst entwickelten Achtstufen-Automatik. Automatisiert oder über die Wippen am Lenkrad. Das Ansprechen der Automatik lässt sich, wie das der elektronischen Servolenkung und der Dämpfer, mit dem elektronischen Fahrmodus-System „Drive Mode Select“ beeinflussen. Fünf Modi stehen zur Wahl: Eco, Komfort, Smart, Sport und Sport+. Und drei Motoren. Neben einem 2,0-Liter-Turbobenziner und dem 3,3-Liter-V6-Twin-Turbo steht für den Stinger auch ein 2,2-Liter-Turbodiesel im Angebot. Der Dieselmotor wird wegen niedrigem Verbrauch und ansprechenden Fahrleistungen (0 auf 100 km/h in 8,5 Sekunden, 225 km/h Spitze) wohl der populärste Motor im Stinger werden. Sein maximales Drehmoment von 440 Nm hat der Selbstzünder schon bei 1.750 U/min beisammen und die 200 PS bei 3.800 U/min. Der ebenfalls vierzylindernde 2,0-Liter-Turbo mobilisiert bei 6.200 U/min 255 PS und über einen breiten Bereich von 1.400 bis 4.000 U/min ein Drehmoment von 353 Nm.

Kia Stinger V6 Motor

Der stärkste Motor sendet bei 6.000 Touren seine 370 PS und zwischen 1.300 und 4.500 Umdrehungen 510 Nm an die Hinterachse oder an alle Viere, denn der Stinger ist als erstes Kia-Modell sowohl mit Heck- als auch mit Allradantrieb orderbar.

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