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Kia Sportage 2.0 CRDi Test

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Stimmt: bessere Traktion, erhabenes Fahrgefühl, bequemer Einstieg. Aber: zu hoher Verbrauch, mäßige Handlichkeit und viel zu sperrig? Test: Kia Sportage 2.0 CRDi.

842 Kilometer mit einer Tankfüllung. Eine leichtgängige, vielleicht nur um die Mittellage etwas undefinierte Servolenkung, die ein gutes Handling bietet. Nur 4,35 Meter von Bug bis Heck. Mit dieser Kürze scheinen die typischen SUV-Probleme – obwohl es der hohe Aufbau des Kia Sportage (1,73 m mit Dachreling) anfangs kaum erwarten lässt – entscheidend entschärft.
Wozu der 2,0 Liter-Diesel seinen Beitrag leistet. Trotz fast 1,8 Tonnen Lebendgewicht hat der Vierzylinder, der seine Kraft variabel auf alle Viere verteilt (lieferbar: auch eine 2WD-Version), die Fuhre souverän im Griff. Der bis in den Teillastbereich dezent schnarrende Turbodieseldirekteinspritzer zieht und schiebt kraftvoll. Und mit einer Elastizität und Spannkraft, die ein gleichstarker Benziner bei ähnlich niedriger Drehzahl nicht aufzubringen vermag. Bei 175 km/h und etwa 4.000/min im sechsten Gang liefern sich Vortrieb und Gegenwind final ein unstürmischen Patt.

Diese relative Ruhe der hohen Karosserie überrascht. Auch weil der Autor dieser Zeilen eben ganz anders 4×4-konditioniert wurde: mit Land Rover Defender, Jeep Wrangler und dadurch mit Windgetöse, Abrollgewittern und notorischem Dieselgenagel. Hier dagegen wird die heranfliegende Windböe in Watte gepackt. Voran geht es laufruhig, auch noch bei 160. Geschmeidig, wiegend und mit sämigem Abrollen, solange nicht Kanaldeckel und Bodenrillen vernehmlicher hineinpoltern.

Sporteinsätze wirken auch in diesem SUV, der in forcierten Kurven schwankt wie eine Sportjolle im Winde, deplatziert. Wegen dem weich getrimmten Fahrwerk (ESP Serie), aber auch aufgrund der etwas hakeligen Sechsgangschaltung (Serie im CRDi mit 140 PS). Voll beladen liegt der Sportage, weil die Federwege nun kürzer sind, jedoch deutlich satter auf der Straße.

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