Neuer Optima: wenig Durst
Zwar hört man dem 1,7 Liter-Diesel die verbesserte Dämmung an, aber ein Vierzylinderdiesel ist, egal was man auch anstellt, nun mal nicht für die super Laufkultur erschaffen. Darauf richtet sich das neue DSG, das nach dem ersten Eindruck das hohe Drehmoment gut verdaut, ein. Indem es den Diesel weise vor den höheren Drehzahlen fern hält. Die 11 Sekunden von 0 auf 100 km/h wirken auf dem Datenblatt verhalten. Damit hat man allerdings die Rechnung ohne den kräftigen Durchzug des Selbstzünders gemacht. Der zieht aus niedrigen und mittleren Drehzahlen gut durch, läuft 203 km/h und verbraucht mit 4,2 bis 4,4 l/100 km in der Werksangabe wenig. Wohl auch im richtigen Leben. Nach knapp 100 Kilometern Strecke im neuen Optima 1.7 Diesel hat sich der Zeiger der Tankanzeige noch nicht bewegt.

Neuer Optima: Induktives Laden
Viel bewegt hat sich dagegen bei der Bedienfreundlichkeit und der Ausstattung des Optima, der weiterhin in drei Ausstattungslinien (Edition 7, Vision, Spirit) und in zwei preislich attraktiven Varianten für Gewerbekunden angeboten wird (Business und Business Supreme). Die Schalter in der tiefen Gegend der Mittelkonsole wurden reduziert. Der neue Navi-Touchscreen bildet das Bedienzentrum. Dieser wird ab Werk im 7-Zoll-Format geliefert und ist als optionaler 8-Zöller samt dem im Optima neuen Hörgenuss von Harman Kardon (10 Lautsprecher, externe Endstufe, 590 Watt) eine gut gemeinte Empfehlung wert.

Bedienen geschieht zumeist intuitiv: Die Direkttaste für die Kartendarstellung ist schnell gefunden, die Lautstärke der Navi ist genauso flott verstellt wie die Zielführung gelöscht …Ganz neu ist das geniale, von teureren Fahrzeugen bekannte 360 Grad-Rundumsichtsystem, das mit vier Kameras eindrucksvoll eine Darstellung aus der Vogelperspektive auf den Monitor zaubert sowie auch die induktive Ladestation direkt vor dem Schalt- oder Automatikwahlhebel für das kabellose Laden von Smartphones.
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