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Honda Jazz 1.3 CVT im Test: Der packt es

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Der Honda Jazz gilt in der Kleinwagenklasse als praktischer Pragmatiker. Die dritte Generation überzeugt in den Platzverhältnissen und mit dem genialen Packkonzept, aber mit der CVT-Automatik nicht ganz von der Motor-Getriebe-Kombination – Test Honda Jazz Elegance 1.3 CVT.

Was sagt der Hersteller?

Praktisches Auto – Wegen dem hohen Karosserieaufbau, der auch dem alten Jazz eigen war, und dem deutlichen Längenzuwachs, der die dritte Generation des Honda Jazz trotz kurzer Statur über das Innenraumformat anderer Kleinwagen erhebt. Vom Bug bis zum Heck legte der Jazz um satte 9,5 Zentimeter gegenüber dem 3,90 Meter langen Vorgänger zu.  Der Radstand wuchs um drei Zentimeter. Um die Beinfreiheit ist es im Fond damit gut gestellt. Kopffreiheit ist bei einem so schädelfern liegenden Dachverlauf ebenso Ehrensache wie mit hohen Seitenscheiben und großer Windschutzscheibe die gute Übersicht.

Honda Jazz 1.3 im TestHonda Jazz 1.3

Die vorderen Dreiecksfenster entschärfen dabei die flach verlaufenden A-Säulen. Am anderen Ende der Karosserie präsentiert sich der Kofferraum leicht gewachsen. Von 335 auf 354 Liter. Wenn die Rückbanklehnen umgelegt werden, wächst das Volumen auf 884 Liter. Realisiert wird das mit Hondas „Magic Seats“.

Aus den magischen Sitzen und dem Platz sparend unter den Vordersitzen platzierten Tank resultiert eine eindrucksvolle Variabilität. Im so genannten „Utility“-Modus werden die hinteren Sitze nach vorne geklappt und abgesenkt, sodass eine ebene Ladefläche entsteht. Im „Tall“-Modus werden die Sitzflächen wie bei Kinosesseln in eine senkrechte Position hochgeklappt. Im „Long“-Modus, indem die Beifahrersitzlehne umgeklappt wird, passen auch lange Regalbretter in den Kurzen, die sich locker und leicht über die breite Öffnung und die niedrige Ladekante einladen lassen.

Honda Jazz 1.3 Innenraum

Die Ausstattung ist modern – Je nach Ausstattungslinie steuert man das Infotainment über ein 5-Zoll-LCD oder ein 7-Zoll-Touchscreen. Auf dem kommt als Betriebssystem Android zum Zuge. Und der Jazz geht darüber nun auch ins Internet, was der Besatzung Verkehrsmeldungen in Echtzeit, taufrische Wetterinfos und das Internetradio ins Auto holt. Der City-Notbremsassistent kommt im Jazz serienmäßig zum Einsatz. Noch sicherer wird der Honda mit dem Spurhalteassistenten, der Verkehrszeichenerkennung und dem Fernlichtassistenten.

Honda Jazz 1.3 Kamera

Der Jazz bietet mehr Kraft – Der neue Motor bietet mehr Leistung als der alte 1,2-Liter-Benziner mit seinen 90 PS. Vorne arbeitet jetzt ein 1,3-Liter-Vierzylinder den Vorderrädern zu. Dessen 102 PS werden mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe, welches das bisherige Fünfgang-Schaltgetriebe ersetzt, verwaltet oder wie im Testwagen mit dem stufenlosen CVT-Getriebe.

Honda Jazz 1.3 Motor

Der Jazz ist handlicher – Das Handling wurde durch die Versteifungen am Chassis verbessert. Die Federbeinaufhängung vorne und die H-förmige Verbundlenkerachse hinten reduzieren die Nickbewegungen. Mit den neuen Dämpfern gelangen weniger Vibrationen von der Fahrbahn in den Innenraum und die elektrische Servolenkung spricht besser an.

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