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Honda CR-V 2.2i CTDi 4WD im Test

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Kofferraumausbau geht genial einfach. Was hinten so an Reisegepäck unterkommt, und wie locker die Variabilität von der Hand geht, macht viel vom Alltagscharme des neuen Honda CR-V aus. Eine schnell erzählte Geschichte ist das. Zwei Knöpfe drücken und schon gehen erwachsene Möbelstücke im Gepäckabteil auf Tour. Schon „pur“ 589 Liter.

Honda CRV Diesel: Kofferraum, trunk, boot

Deutlich mehr bei heruntergeklappter Rückbank (1.669 Liter). Maximal praktisch ist die Entriegelung der Fondsitzbank vom Kofferraum aus: Rechten Hebel ziehen, ein Drittel der Bank fällt. Hebel auf der linken Seite ziehen, zwei weitere Drittel der Sitzbank fallen. Unter der Packebene findet sich ein Notrad im 155er-Format. Rechts davon eine mit maximal 180 Watt belastbare 12 Volt-Steckdose sowie zwei Gepäckhaken rechts und links sowie an der Kofferraumrückwand weitere zwei. Die solide, schnell demontierbare Gepäckraumabdeckung gibt ebenfalls kein Anlass zur Kritik.

Kritik? Die zahlreichen Schalter am Lenkrad, mit denen gleich zwei Displays anzusteuern sind (wo was?), das etwas knochige Sechsgang-Schaltgetriebe, die Unübersichtlichkeit hinten oder die Neigungsverstellung der Vordersitze, die mit dem Einstellrad naturgemäß besser vonstatten gehen würde als mit Entlastung und Hebel. Der Spurhalteassistent, der aktiv in die Lenkung eingreift, ist nur anfangs und bei niedrigen Geschwindigkeiten gewöhnungsbedürftig, da die Lenkeingriffe hier deutlicher zu spüren sind. Bei höheren Geschwindigkeiten schätzt man den Helfer bald, weil die Korrekturen kaum noch spürbar die Spurtreue sichern.

Honda CR-V 2.2i CTDi Diesel 4WD: Kamera Test

Die kleinen Dinge sind gut durchdacht. Der automatisierte Reset des Tageskilometerzählers nach dem Tanken ist eine gute Sache für Vergessliche. Die Zoom-in-zoom-out-Direkttaste der Navigation erweist sich als genauso praktisch wie die Direkttaste auf der Lenkradspeiche, mit dem sich der ACC-Tempomat vierstufig in der Distanz zum Vordermann einregeln lässt. Alltagsgerecht ist ebenfalls die „Cancel“-Taste des Tempomats – einige Konkurrenten bieten die nicht. Ablagen existieren genug. Hinter dem Schaltknauf, unter der Klappe auf der Mittelkonsole, gleich drei Flaschenhalter. Dahinter dient das tiefe Fach nicht nur als Armablage, sondern beherbergt auch Video- und USB-Anschlüsse sowie die zweite Steckdose im direkten Fahrerzugriff. Solide Verarbeitung ist man von Hondas Innenräumen gewöhnt. Das war im alten CR-V so. Das ist im neuen so. Nachteile? Wenige. Vorteile? Viele. (2013)

Der Honda CR-V im Test

 

 

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