Fotos: automobil-magazin.de
Autotest
Ford Explorer Extended Range RWD Test: Elektrischer Allrounder
Alltagstauglich, familientauglich, reisetauglich – Test Ford Explorer Extended Range RWD.


Erster Eindruck im Test des Ford Explorer
„Arctic Blue Metallic“: eine hübsche Investition in die Optik. Kostenpunkt: 1.000 Euro.

Was sagen die Mitfahrer im Test über den Ford Explorer?
Die Elektro-Architektur wirkt sich positiv aufs Raumkonzept aus. Dies spüren die Hintensitzer im 4,47 Meter langen, 1,87 Meter breiten und 1,63 Meter hohen Ford Explorer ziemlich flott, der dank 2,77 Meter Radstand und lange hoch verlaufendem Dach reichlich Platz im Innen- und Kofferraum bietet.



Vorteile der Elektro-Architektur
Die Beinfreiheit hinter den Vordersitzen profitiert von der Elektro-Architektur. Der Sitzkomfort in der Sitzbankmitte ebenso. In der Mitte sitzt man leicht erhöht, mit wenig Kontur im Rücken, aber es tunnelt kein Kardantunnel zu den Hinterrädern. Der Fahrzeugboden verläuft in der Mitte fast flach. Anders als in Verbrenner-SUVs mit 4×4-Antrieb. Damit bleibt Platz für das Füßeparken. Die Schulterfreiheit entspricht dem, was man bei 1,87 Meter Breite erwarten kann.


Zwei Schalter gespart
Die klassischen Bügelgriffe hat man beim Tür öffnen gut in der Hand. Wenn ich mich vom Fahrzeug entferne, verschließt es sich selbst – bequem. Die zwei Fensterheberschalter mit Doppelbelegung kennt man aus dem VW-Konzern – wo die meiste Technik herkommt. Ablagen finden sich vorne zu genüge: vom großen Mittelfach bis zum geräumigen Handschuhfach.
Laden leicht
Auch im Fond finden sich am Ende der Mittelkonsole oberhalb der Luftdüsen zwei USB C-Anschlüsse zum Laden. Das Laden fällt im Explorer leicht, dessen Ladekante in 68 Zentimeter Höhe um neun Zentimeter tiefer als am Ford Mustang Mach-E verläuft.


472 Liter Ladung gehen bei herausgenommenem Ladeboden bis zur Rückbankoberkante hinein, 532 Liter bis zum Dach und 1.460 Liter bei Beladung bis hinter die Vordersitze. Die Erhebung am Rand der Ladekante fällt packfreundlich niedrig aus. Mit 1,90 Meter stehe ich gut unter der elektrischen Heckklappe. Die Ladekabel landen nicht wie im Mustang Mach-E im Frunk. Hat er nicht.


Guter Zug
Beim Anhänger ziehen geht mehr als im elektrischen Ford Mustang. Der Mustang Mach-E (Test Ford Mustang Mach-E Extended Range RWD) darf maximal 1.5 Tonnen schwere Anhänger ziehen. Der Explorer Extended Range RWD nimmt es mit bis zu 2,0 Tonnen auf. Der Extended Range AWD mit vier angetriebenen Räder sogar mit 2,2 Tonnen. Ein guter Zug, wenn man den Ford Explorer als Zugfahrzeug nutzen möchte.





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