Fotos: automobil-magazin.de
Autotest
Suzuki S-Cross Allgrip Test: 4×4 als Schalter
Kompakt. Geräumig. Praktisch. Mit Allradantrieb. Am besten als Schalter: Test Suzuki S-Cross Hybrid Allgrip mit 6-Gang-Schaltgetriebe.

Erster Eindruck im Test
Nicht das erste Mal in einem Modell der Marke: Suzukis zählen häufig zu den leichtgewichtigen in ihrer Fahrzeugklasse. Dies bekommt man gelegentlich beim Ein- oder Ausstieg zu spüren. Beim Zuschlagen landet die leichte Tür manchmal nicht im Schloss. Häufiger zu bemerken bei S-Cross-Rookies. Aber, kein Problem. Passiert es mal wieder, gibt es eine akustische und optische Warnung im Display zwischen Tacho und Drehzahlmesser.


Was sagen die Mitfahrer im Test über den Suzuki S-Cross?
Format Golf – Mit 4,30 Meter überragt der Suzuki S-Cross den VW Golf um zwei Zentimeter in der Länge. Mit einer Breite von 1,79 Meter fällt er vergleichsweise schmal aus, was das Rangieren erleichtert. Mit 1,58 Meter Höhe geht die Kopffreiheit bei etwa 1,80 Meter Körpergröße im Fond aus.


Hier herrscht reichlich Platz für die Beine und genug um die Schultern auf der Bank, auf der drei Passagiere sitzen dürfen, zwei bequemer sitzen.

Sterne und Frischluft
Echten Mehrwert schafft das Panorama-Schiebedach. Es sorgt nicht nur für Helligkeit im Innenraum und Ausblicke in den Sternenhimmel, sondern lässt sich weiter öffnen als in manchem Kontrahenten. Und das elektrisch. Der Druckpunkt des Dachschalters ist gewöhnungsbedürftig. Die Frischluftzufuhr schmälert dies nicht.


Mehr als im Golf
Eine verschiebbare Rückbank spart sich der S-Cross. Im Kofferraum punktet er aber mit seinen 430 Liter Volumen. Das sind 49 Liter mehr als im Golf. 1.230 Liter werden daraus, wenn die Banklehne umgeklappt wird und eine fast ebene Ladefläche entsteht. Die Ladekante sitzt tief. Die Ladeöffnung fällt breit und im Konkurrenzvergleich hoch aus – nur ein paar Zentimeter und ein 70 cm hohes Möbel würde aufrecht hineinpassen. Blöd: Die Kunststoffverkleidung des Deckenlichts raubt die entscheidenden Zentimeter Ladehöhe.


Pluspunkt: Der doppelte Ladeboden ist Serie und wartet mit einer Fixieroption auf, sodass man den Zwischenboden beim darunter verstauen nicht hoch halten muss. Punktabzug: Die arg leichte und günstige Gepäckraumabdeckung nervt im Test, weil sie sich gelegentlich aus der Befestigung löst und dann lustlos im Laderaum rumhängt. Stichwort Hänger: Der Suzuki S-Cross Hybrid darf bis zu 1.500 kg schwere Anhänger ziehen.



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