Test

Fiat Panda 0.9 im Test

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Als Erwachsener hinten Platz zu nehmen, bleibt dimensionsbedingt weiterhin vom Vordermann abhängig – allerdings lässt sich mit der verschiebbaren Rückbank gegenhalten. Ist der Vordermann lang (1,95 Meter), passt der Testkindersitz (Recaro Babyzen) gerade noch so hinter den Fahrersitz.

Fiat Panda 0.9 Zweizylinder Test: Motor, engine

Das Parktalent geht mit 3,65 Metern nicht flöten. Die tiefen Seitenscheiben, die gut einsehbare Flanke mit kompakter Fensterluke zwischen C- und D-Säule und das klare Heck sorgen für Übersicht. Das Handling glückt sogar etwas besser als im wendigen Cinquecento. Die Zugabe Radstand macht den Kastigeren zudem zum kommoderen Ritt.

Der Zweizylinder ist Italien, wie es singt und lacht: lebendig und laut. Der knorrige Zweizylinder-Benziner leistet krachlederne 85 PS und hört auf Start-Stop – wenn er hört: Stop klappt immer, Start nicht immer. Und an das Gebaren des Zweizylinder-Turbos, dessen Lader ein Hubräumchen zu balancieren hat, muss man den Gasfuß auch erst mal gewöhnen.

Die Schaltanzeige mag objektiv OK sein, subjektiv ist sie voll daneben, da sich der Zweizylinder bei tiefer Drehzahl unsympathisch schüttelt. Die „ECO“-Taste spart man sich auch. Denn mit dem Druck auf die Taste gehen fast 30 PS flöten.

Fiat Panda 0.9: Schaltung, Schaltgetriebe, Schalthebel

Die Wohlfühlzone braucht Drehzahl. Damit ist es in der Praxis um den Normverbrauch (4,2 Liter Super) geschehen. 6,9 Liter im Test sind zwar nicht wenig, gehen angesichts der 85 lebendig bewegten Pferdchen aber trotzdem in Ordnung.

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