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BMW Z4 sDrive35i im Fahrbericht: das klappt

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Was braucht es mehr als 50:50-Achslastverteilung, Heckantrieb und eine Lenkachse ohne Antriebseinflüße? Man spürt außerordentliche Lenkpräzision und schwer aus der Fassung zu bringende Spurtreue. Erst sehr spät schiebt der Vorderwagen etwas über die Vorderräder.

Neuer BMW Z4 Test: Seitenansicht, Heck, Dach geschlossen

Noch mehr gefällt: Das Standard-Fahrwerk des Z4 ist deutlich kommoder geworden und mit „Sport/Sport+“-Option der „Fahrdynamik Control“ (Serie in jedem Z4) zugleich nochmals sportlicher – Fortschritt mit doppelter Wirkung.
BMW Z4: Dach geschlossen, von der SeiteBMW Z4 Test: offen, Seitenansicht167 Kilometer Landstraße in knapp zwei Stunden – ein enormer Schnitt für eine Bergziegentour. Der Pilot ist nun emotional auf dem Gipfel. Der 55 Liter-Tank faktisch unter halbvoll in der Senke.

Das Sparprogramm „EffecientDynamics“ (Bremsenergierückgewinnung, elektromechanische Servolenkung, Verbrauch senkendes DSG … ) kann nicht retten, was abrauschende Emotion in hispanischen Hügeln zuvor versaut hat. Die Rechnung wird im sDrive35i eben strikt mit dem Gasfuß abgemacht. Dass am Ende ein Verbrauch steht wie im EU-Prüfstandsprotokoll (9,0 l/100 km mit DSG), ist daher höchst unwahrscheinlich. Warum? Ein praxisfernes Messverfahren, das nicht niedrige Leergewicht (1.600 kg), das herausfordernde Temperament des Bi.

Der Oben-ohne-Ansatz einer „leidenschaftlichen Designabteilung“ (Anders Warming, Design Exterieur BMW) verheddert sich nicht wie der barocke BMW Z3 in der Ahnenreihe. Harte Linien fließen auf 4,24 Meter Länge in weiche Flächen. Dralle Kurven korpulieren mit scharfen Kanten – all das ist nicht Sex im, sondern Sex am Auto.

BMW Z4 35i: Kofferraum, trunk, boot

Dafür ist er nicht zu eng: 1,95 Meter Fahrerhöhe und noch Kopfraum über, erstmals eine Ablage dahinter und ein Kofferabteil mit Durchladeofferte (zwei Golfbags oder zwei Paar Ski) und, wenn auch verschachtelt, Raum (+ 50 l: 180 bis 310 l Volumen, + 30 kg: 330 kg Zuladung).Der flüchtige Schulterblick wird nicht von den licht-breiten Seitenscheiben und der grazilen „C-Säule“ geschnitten. Und das ungewöhnlichste: Der Z4 sieht geschlossen noch besser aus als schon offen. Ein größeres Kompliment kann man einem Cabrio kaum machen. Einem mit Klappdach noch seltener.

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