Test

BMW 645Ci im Fahrbericht

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BMW 645Ci Coupe im TestAuch das Aluminiumfahrwerk des 2+2-Sitzers schluckt die Kurven in hohem Tempo und hoher Folge. Eben auch, weil am 6er exzessiv Leichtbau betrieben wurde (Alu-Vorderwagen, Fronthaube und Türen aus Aluminium, vordere Seitenwände aus Thermoplast-Kunststoff und eine Heckklappe aus Glasfaser-Verbundstoff). Damit rückt der Fahrzeug-Schwerpunkt von den Enden weg in die Fahrzeugmitte, woraus wiederum die ideale Fahrwerksstatik von fast 50:50 und die stoische Ruhe des BMW-Fahrwerks, speziell bei sehr flotten Autobahnkurven, resultiert. Ausgestattet mit der Aktivlenkung und der Wankkontrolle Dynamic Drive, die die Seitenneigung – spürbar – um 80 Prozent und mehr reduziert, saugt der 645Ci zwar noch mal 3.650 Euro mehr vom Konto – die Freuden, die diese zusätzlichen Anschaffungen aber dem zukünftigen Besitzer bereiten werden, wiegen das finanzielle Leid in Gold auf.

Serienmäßig hat der 645Ci ein Sechsgang-Schaltgetriebe, optional eine Automatik mit gleicher Gangzahl und Steptronic (2.000 €). Besonders der Knopf „Sport“ hinter dem Schaltknauf oder Automatik-Wählhebel hat es in sich: Wird er niedergedrückt, reagiert der schon zuvor nicht gerade lethargische Motor bei gleicher Gaspedalstellung mit aggressiverem Grundton und stärkerer Beschleunigung. Der Zeiger des Drehzahlmessers verzeichnet ein Plus von etwa 400 Umdrehungen. Die Lenkung verhärtet sich deutlich in Richtung Sportlichkeit – was bei der formidablen Aktivlenkung allerdings nicht Not tut.

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