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BMW 530d und BMW 530i im Fahrbericht

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Ähnlich modernistisch wie beim geglückten Exterieur treffen im Innenraum laszive Kurven (Armaturenbrett) auf strenge Geraden (Türhaltegriffe). Innen wie außen herrscht Ausstattungs- und Farbvielfalt: vier Farbwelten (schwarz, beige, grau, trüffelbraun), fünf Ausstattungsvarianten, diverse Sitzbezüge (Stoff, Teilleder, Leder), zwölf Serien- und 250 Individualfarben für die Außenhaut.

BMW 530d / 530i: Cockpit, Lenkrad, Schalthebel, Armaturenbrett, Schalter

Vorne sitzt der 5er mit dem so breiten wie kommoden Fahrersitz, der den Rücken und die Flanke des Fahrers gut unterstützt, wie ein Maßanzug. Hinten stimmt das Raumangebot die Insassen froher als bei der alten 5er-Limousine. Dank mehr Schulterfreiheit, Fußraum (plus 46 mm) und Kopffreiheit (plus 7 mm). Die klassischen Rundinstrumente (Drehzahlmesser, Tachometer) liegen gut im Blick, der modifizierte iDrive wartet in Griffdistanz. Die Bedienung ist jetzt beinahe – Moderne will gelernt sein – intuitiv. Die optionale Park-Distanz-Kontrolle (750 €) markiert jetzt etwaige Hindernisse – den Darstellungsmöglichkeiten der Zeit folgend – nicht nur akustisch, sondern auch visuell auf dem Zentralmonitor in der Manier eines Radars.

Modern ist auch das Fehlen von Ablagemöglichkeiten vorne, der Fahrtrichtungsanzeiger mit lau definiertem Nullpunkt und das Notrad im Kofferraum – wobei auf letztes durchaus verzichtet werden kann: Mit der Runflat-Bereifung (17-Zoll: 700/950 €, 18-Zoll: 1.650 €) ist der 5er selbst bei plötzlichem Druckverlust – das ergab auch der Selbstversuch – noch gut beherrschbar, da sich der Reifen selbst dann nicht von der Felge verabschiedet.

Die verbesserten Notlaufeigenschaften (Limit: 80 km/h) kommen hinzu: 150 bis 1.500 Kilometer tragen die Reifen je nach Druckabfall und Beladung. Ist es erforderlich, lassen sich auch konventionelle Räder installieren. Beim 5er kommt das System, das selbst bei Druckverlust die Funktion der Sicherungssysteme ABS und DSC gewährleistet, zum ersten Mal zum Einsatz.

Die Möglichkeiten den 5er mit innovativer Technik auszustatten, sind gegeben wie nie zuvor. Sei es die Aktivlenkung (1.200 €), die Wankstabilisierung Dynamic Drive (2.300 €), das Head-Up-Display (ab Herbst, ca. 1.300 €), das adaptive Kurvenlicht (400 €), die Bi-Xenonscheinwerfer (960 €) oder die aktive Geschwindigkeitsreglung ACC (1.800 €) – gegen die neue 5er-Reihe wirkt der blinkende Elektronikladen um die Ecke wie ein rühriges Stück Vergangenheit.

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