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Alfa Romeo Spider 1.8 TBi 16 V im Test

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Der Spider 1.8 TBi ist mit dem 200 PS starken Vierzylinder schnell, kultiviert und leise. Damit knockt er die Tradition mal mal eben aus, dockt aber gleich wieder an. Test: Alfa Romeo Spider 1.8 TBi 16V.

Danke Pininfarina – der Spider endet hinten so markant, hochkantig und breit, wie er vorne mit emotionalem Scudetto und sechs Leuchten furios startet. Extrem talentierte Zeichenstriche, wie die zarte Wölbung am Übergang vom Kofferraumdeckel zum Kotflügel einer ist, muten so gekonnt italienisch an wie der fabelhaft herausgeputzte Motor.

Der „1750i Turbo Benzina“ ist ein Novize. Damit baut sich im Einstiegsmodell 1.8 TBi Geschwindigkeit sehr rasch und unspektakulär auf. Der Turbo ist leise und kultiviert. Zwar agiert er nicht drehfreudig (bei 6.000 U/min macht das Aggregat dicht), aber sein Turbolader glänzt mit sehr schnellem Ansprechen, auch bei niedrigen Drehzahlen. Hier surft er eine kräftige Welle (320 Nm schon bei 1.400 U/min), um bei 3.500 U/min nochmals aufzukochen. Damit agiert der 16V für seine Hubraumgröße ziemlich elastisch und geschmeidig.

Eigentlich ideal fürs Cabriofahren. Eigentlich, weil man im Alfa, in seiner Jugend und im Italien-Urlaub, so nicht sozialisiert wurde. Ein Alfa Romeo – eine Krux, mit der die Ingenieure der Traditionsmarke wohl auf ewig leben müssen – muss klingen, und dieser klingt nicht.

Für die Umwelt ist der wohl erzogene Vierzylinder damit ein Volltreffer. Nicht wegen des Verbrauchs (zu hoch), nicht wegen EURO 5 (sauber), sondern ganz simpel deshalb, weil man mit der laufruhigen Maschine viel von seiner Umgebung wahrnimmt. Und darum geht es im Cabrio doch : Umwelt erleben, Natur genießen, im Wind ersaufen (muss man nicht, kann man aber). Wenn kein Motor dazwischen brüllt, passt das also manchmal ganz gut. Hier passt es. Landschaft und Wind dominieren die Akustik.

Alfa Spider Fahrbericht: Schaltung, Schalthebel, Sechsgang, 6-Gang-Getrieb, 6 Gänge, sechs Gänge

Durch die Landschaft steuert man, den Gegenwind kann man steuern. Mit den Seitenscheiben (weniger Zug) und dem volltransparenten Windschott (weniger Verwirbelung). Wenn der Mensch sehr hoch ist, hat er die sehr tiefe Windschutzscheibe direkt vor der Schädelplatte oder ragt sogar einige Zentimeter darüber hinaus – was aufwendigen Frisuren zusetzt. Normal große Fahrer werden vom Wind jedoch gut verschont. Das gilt bis etwa 140 km/h, und auch noch bis 160. Danach wird’s zugig.

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