Autotest

Toyota Prius IV im Test: Der 3-Liter-Prius?

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Was sagen die Mitfahrer im Test über den Prius?

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„Graue Tristesse, das war einmal“ – Der Innenraum des Prius fällt mit der Klavierlackoptik um den Monitor und mit den weißen Klavierlackakzenten am Lenkrad und an der Mittelkonsole gediegener und vor allem weit anheimelnder aus. Der Knick im vorderen Türausschnitt lässt den Fahrer beim Rangieren zur Seite tiefer blicken und etwas mehr sehen. Dass die Handbremse eine Fußparkbremse ist, die links unten im Fußraum sitzt, kennt man vom Prius III.

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„Man sitzt bequem“ – Vorne wie hinten. Für mehr Kopffreiheit auf den Vordersitzen sorgt der um 17 Zentimeter weiter nach vorne gerückte höchste Punkt des Daches. Die schwarz bezogenen Sessel mit neuen Federn und verstärkter Polsterung sorgen für bekömmlicheren Langstreckenkomfort. Und auch die Aufpolsterungen und breiteren Sitzflächen im Fond fühlen sich an Po und Rücken besser an. Man sitzt, durch die schmalen Seitenscheiben blickend, relativ tief. Deshalb tun sich die Grenzen des Kopfraums erst bei etwa 1,90 Meter Körpergröße auf.

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„Modernes Japan“ – Die Ladeschale für das induktive Aufladen des Smartphones schimmert fahrernah unter dem Automatik-Wahlhebel-Stummel. Die Fußgängererkennung des Pre-Crash-Systems und das Einparksystem sind im Prius ebenso neu. Neu gemacht wurden auch der 4,2 Zoll große Monitor und das Head-up-Display. Das Navigationssystem ist flott von der Autobahn auf die Landstraße umgeroutet und denkt fein mit, denn beim Grenzübertritt in ein anderes Land liefert es wichtige Infos mit: die nationale Geschwindigkeitsbegrenzung, die Promillegrenze, die Warnwestenpflicht … Auch eine Verkehrszeichenerkennung ist im Testwagen inklusive, auf die man sich in Fahrt – wie immer, wie viele Tests zeigen – nicht hundertprozentig verlassen kann. Das Raffinierteste ist aber die Klimaautomatik: Sie erkennt, welche Sitze gerade belegt sind und regelt die Ventilation und Heizungsintensität dem entsprechend ein.

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Und was sagen Gern-Verreiser im Test zu den Kofferraum-Qualitäten des Toyota Prius? Dass sich die 12-Volt-Batterie nicht länger im Kofferraum, sondern im Motorraum befindet, ist genauso ein Vorteil wie der kompaktere Nickel-Metallhydrid-Hybrid-Akku, der sich jetzt direkt unter den Rücksitzen findet. Der Kofferraum dankt es in Toyotas Hybrid mit 502 Liter Volumen. Wer noch mehr zu transportieren hat, wird mit dem neuen Prius ebenfalls glücklicher, denn erstmals lässt sich der Hybrid auch als Zugfahrzeug nutzen, das eine ungebremste Anhängelast von 725 Kilogramm an den Haken nehmen darf. Das entspricht in etwa dem Gewicht eines kleinen Anhängers.

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