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Suzuki Splash 1.0 Fahrbericht: for best agers

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“Best Ager” sind seit 2008 seine Zielgruppe. Was man mit dem neuen Suzuki Splash erhält, hat sich nur in Details verändert – Fahrbericht Suzuki Splash 1.0.

Suzuki Swift Sport: Auspuff

„Best Ager“ ist ein deutscher Schein-Anglizismus, der für die Generation 50plus stehen soll, und den kein Engländer je verstehen muss. Den Suzuki Splash, der nach dem Facelift altersweise, der geblieben ist, der er war, macht es nicht nur älteren Menschen leicht.

Er ist bequem, weil die höhenverstellbaren Sitze auf der Fahrer- und Beifahrerseite hoch bauen. Dies und die weit ins Dreieck von A- und C-Säule gezogenen tiefen Seitenscheiben sorgen für gute Rundumsicht.

Splash wie Flash – Gedankenblitze während der Bedienung erfordert der Japaner trotzdem nicht. Die Schalter und Knöpfe sitzen wie angegossen. Nicht viel zu erklären, alles übersichtlich. Die fünf Gänge gehen in erhöhter, verbesserter Schaltposition locker von der Hand.

Auch das mit dem Ablegen, denn flotte Ablagen sind vorhanden. Etwa die zwei schalenförmigen mit breitem Rand auf der Konsole zwischen den Vordersitzen oder das flache Klappfach auf der Armaturentafel in lenkradnaher Position.

Vorne wie hinten gibt es reichlich Kopfraum. Der fünfte Platz in der Rückbankmitte bleibt allerdings eine enge Sache. Der Kofferraum – fast zu erwarten bei 3,78 m Fahrzeuglänge – ebenso: Sein Volumen beträgt schmale 178 Liter.

Erst nach dem 1/3-2/3-Umlegen werden bis zu 1.050 Liter und eine ordentliche Ebene für Sperriges daraus.

Suzuki Splash Cockpit, Schaltung

Klavierlackoptik und Sitzheizung in der Einstiegsklasse – damit macht der Splash nun um die Mittelkonsole nicht nur mehr her, sondern im Winter auch fröstelnde Frauen auf den Vordersitzen glücklich – subjektiver Eindruck: das Sitzheizungsverehrende Geschlecht.

Auch das serienmäßige Multifunktionslenkrad durfte man früher im Kleinwagen nicht erwarten, auch wenn „Multi“ hier lediglich die Radiosteuerung betrifft.

Suzuki Splash Cockpit, Instrumente

Mit den hinteren Fensterkurbeln weiß man dann wieder, wo und wie man sitzt: gut, aber im Kleinwagen der Einstiegsklasse.

9.990 Euro – Richtig günstig ist der Splash zum Einstiegspreis. Gut, dass der nach dem Facelift der gleiche geblieben ist. Schlecht, dass es falsch ist, nur dies zu investieren, denn so fehlen das so wichtige ESP und die im Notfall schützenden Vorhangairbags vorn und hinten.

Der „Club“ für 11.990 Euro ist daher Pflicht und zudem eine empfehlenswerte Mehrinvestition. Auch weil nötiges wie die Klimaanlage mit Pollenfilter, das höhenverstellbare Lenkrad oder der Stauraum unter dem Kofferraumboden jetzt inklusive sind. Aber auch weil Bequemes wie die elektrisch verstellbaren und beheizbaren Außenspiegel oder der Schminkspiegel in der Sonnenblende mit an Bord sind.

Oder gleichwohl der oben auf die Armaturentafel gepfropfte Drehzahlmesser sowie das MP3-fähige CD-Radio.

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