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Opel Ampera Test: Null Euro fürs Tanken?

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Opel Ampera: Cockpit, ArmaturenbrettOpel Ampera Test: Verbrauchsanzeige
Die Akkukapazität genügt für Strecken zwischen 40 und 80 Kilometer. In der Testpraxis sind es um die 60. Zwischendurch schaltet sich der Otto zu. Etwa dann, wenn kräftig Gas gegeben wird. In der Regel kommt der Opel ohne Lade- und Füllstopp rund 500 Kilometer weit. Damit verbucht er für sich im Vergleich zu rein Elektrischen, wie der BMW i3 ohne Range Extender einer ist, einen klaren Reichweitenvorteil. Der BMW muss spätestens nach 150 Kilometern wieder an die Stromleine, wenn der Opel noch lange Gassi fährt. Wegen der Benzin-Absicherung ist der Ampera zwar kein ganz konsequentes Elektroauto, aber eines, indem man überhaupt keine Angst haben muss, ohne Strom liegen zu bleiben – außer man hat doppelt nicht getankt.
Wo Strom tanken? Erste Erkenntnis: Es gibt Menschen, die eine Garage besitzen. Die laden ihren Opel dort über Nacht und werden mit dem Ampera glücklich, denn der Stromer aus Rüsselsheim, der streng genommen ein Detroiter namens Chevrolet Volt ist, ist günstig im Unterhalt. Und trotzdem stark im Vortrieb. 150 PS und 370 Nm stehen maximal an den Antriebsrädern an. In weniger als zehn Sekunden beschleunigt das mit 1.732 Kilogramm nicht gerade leichtgewichtige Fahrzeug auf Tempo 100 und weiter bis zur elektronisch gedrosselten Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h. Klingt nicht spektakulär, aber da geht schon was. Aus dem Stand zoomt sich der E-Opel auf den ersten Metern fast an jedem Otto vorbei: flüsternd leise, aber druckvoll.

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