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Nissan Micra 0.9 IG-T im Test: Schluss mit mickrig

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Der neue Micra legte in der Länge gut zu und in der Gewagtheit des Designs. Auch bei der Sicherheitsausstattung sattelt die fünfte Generation des Micra mächtig auf – Test Nissan Micra 0.9 IG-T.

Nissan Micra 0.9 Turbo Front rotNissan neuer Micra rot Seite

Was sagt die Erinnerung?

Der Nissan Micra läuft schon seit dem Jahr 1982 vom Band, aber seit diesem Jahr, 2017, läuft irgendwie alles anders. Die erste Generation von Nissans Kleinwagen wirkte betont zweckmäßig. In seiner zweiten und dritten Generation war der Micra ein putziges Kerlchen und in der vierten unmutig und etwas langweilig. Beides kann man von der fünften Auflage des Micra ganz sicherlich nicht mehr behaupten.

Nissan neuer Micra Test Front

Mal von vorne nach hinten gesehen: Mit dem V-förmigen Kühlergrill, dem im Vergleich zum Vorgänger sechs Zentimeter tieferen Dach und der bis zu den bumerangartig geformten Heckscheinwerfern ansteigenden Seitenlinie wird aus dem braven der schicke Micra.

Das Plus von 17 Zentimetern Länge sorgt im Kleinen, der mit 3,99 Meter vom Bug bis zum Heck gar nicht mehr so klein ist, für mehr Platz im Innen- und Kofferraum. Das Infotainment im fünftürigen und fünfsitzigen Micra passt nun auch in die Zeit und bei der Sicherheitsausstattung offeriert der neue Micra sogar mit dem 360-Grad-Rundumsichtsystem und dem Spurhalteassistenten Dinge, die in der Kleinwagenklasse ganz neu sind.

Nissan Micra 0.9 Turbo Seite rot

Erster Kontakt und erster Eindruck im Test

Das Handling und ganz besonders die Unterstützung durch die Sicherheitsassistenz wurde verbessert. Die Motoren sind aber nicht das Beste am Nissan Micra.

Nissan neuer Micra Innenraum ArmaturenbrettNissan neuer Micra Innenraum Schaltung

Nichts gegen Downsizing, aber der Durchzug des 0,9ers ist mau und der Verbrauch steigt, wenn man den Dreizylinder bei Laune hält, weit über die angegebenen 4,4 Liter Super. Das ist nicht das erste Mal, sondern eine Erfahrung, die wir schon mit anderen Mini-Hubraum-Motoren gemacht haben. Beispiel: Fiats 0,9-Liter-Zweizylinder-Turbo (Test Fiat 500C 0.9 TwinTurbo).

Im Kleinwagen kollidieren die Ziele der Entwickler. Einerseits soll der Kleine gut in die Parklücken passen, andererseits auch die Passagiere und ihr Gepäck gut im Auto aufnehmen. Auch bei 3,99 Meter Länge ergibt das einen Zielkonflikt.

Nissan neuer Micra Innenraum

Was sagen die Mitfahrer im Test über den neuen Nissan Micra?

„Ich sitze gut“ – Auf den deutlich bequemer gewordenen Vordersitzen gibt es hinter der großen Frontscheibe reichlich Platz und mit den Instrumenten und der Bedienung geht im neuen Micra auch alles glatt.

Nissan neuer Micra Innenraum SitzeNissan neuer Micra Innenraum Ablagen

Dahinter lassen die schmalen Heckscheiben nicht viel Licht hinein und ab 1,85 Meter geht einem der Kopfraum aus. Solange das Kind, die 1,80 aber noch nicht überschritten hat, sitzt es in relativ aufrechter Sitzposition mit genügend Beinfreheit gut.

Nissan neuer Micra Innenraum AblagenNissan neuer Micra Kofferraum

„Geht besser mit den Koffern“ – Aber klar, denn jetzt passen 300 Liter hinein und 1.004 Liter Volumen, wenn die 60:40 teilbare Rückbanklehne umgelegt wurde. Leider klappt das mit der Ebene nicht ganz und nach der Ladekante bleibt auch eine Stufe am Ladeboden.

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