Test

Fiat 500 1.3 Multijet Diesel Test

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Fiat 500 Diesel: Innenraum, Cockpit, Lenkrad, hellDie dicke Schaltkugel der flockig zu sortierenden Fünfgangverwaltung liegt proper und auf ergonomisch wertvoller Höhe in der Hand. Wie eine Pestosauce die Nudel umschmeicheln die Ingridenzien eines freundlichen Armaturenträgers Seh- und Tastsinn (Chrom, Doppelnähte am Ledervolant, Kunststoffplanken in Wagenfarbe). Design in Sonne und Wonne, ein VW Fox-Interieur in der Lustgegenrichtung. Kurzum: Ein Plädoyer für attraktiver gestaltete Interieurs. Wann wird begriffen, dass der Besitzer die meiste Zeit im Auto sitzt und nicht davor, … liebe New Beetle-Väter?

Fast wie im Mini? Die Krate am Kunststoff der Lenkverkleidung verraten, dass man Kunststoffteile unter deutscher Beobachtung in Oxford noch etwas präziser zusammen fügt als unter italienischer Observation in Polen – trotzdem kein Gerücht: Die am sorgfältigsten zusammengebauten Fiats rollen in Tychy vom Band.

Kritikern, die vor den schmachtenden Kulleraugen nicht hingeschmolzen sind wie ein Gelato auf der Herdplatte, kann man viel Gutes – und das unterscheidet diesen 500 elementar von jedem zuvor – entgegenhalten.

Fiat 500 Diesel: Interior, Ablagen, InnenraumKlar, misst der neue Cinquecento (3,55 m) auch im Innenraum kurz und macht daher naturgemäß mit Koffern nicht viel (185 l), aber immerhin mehr als der Mini her (160 l). Sicher, ist der auf der gleichen Plattform aufbauende (günstigere) Panda, weil das Dach hinten nicht abfällt und die Rückbank so praktisch verschiebbar ist. der variablere Untersatz.

Ein Handschuhfach hat er auch nicht (stattdessen eine tiefe Ablage). Und wer hinten den Parkraum sondiert, der wird ihn zwar spielerisch kapern, zuvor aber die breite C-Säule in den Blick gestellt bekommen – nun wundert sich niemand mehr über das hintere Parkradar. Davon, dass Regenrinnen Geschichte sind, zeugen die Wasserfleckchen auf dem Polster des Fahrersitzes still aber einprägsam.

Die anmachende Modernität des Neulings erklärt jeden Cinque- oder Seicento-Vorgänger – unvergessen die Testcrashs – zum anachronistischen Blechgrab. Sich für das Rundumsorglos-Sicherheitspaket des neuen 500 zu begeistern, fällt dagegen überhaupt nicht schwer: Fünf Sterne im Euro NACP-Crashtest, sieben Airbags serienmäßig (inklusive Knie-Bag), ein bombensicheres Fahrwerk und ESP (zumindest) für einen noch humanen Aufpreis von 350 Euro (nur im 1.4 16V ist es Serie).

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