Der neue Topmotor im X1 leistet 245 PS und liegt damit um 55 kW über dem Wert des bislang stärksten BMW-Vierzylinder-Ottos. Sein maximales Drehmoment von 350 Nm steht bereits bei Motordrehzahl 1.250 U/min und nicht wie mit dem Reihensechszylinder erst zwischen 2.600 und 3.000 Umdrehungen zur Verfügung. Für den Spurt von null auf 100 km/h benötigt er nur 6,1 Sekunden (Automatik: 6,5 Sekunden) und damit 0,7 Sekunden (0,3 Sekunden) weniger als das ausschließlich mit Automatikgetriebe angebotene Vorgängermodell. Die Höchstgeschwindigkeit des topmotorisierten X1 beträgt nun 240 statt der bisher erzielten 230 km/h.

Das entscheidende beim Downsizing ist der Verbrauch. Im Vergleich von altem und neuem Topmodell – der 28i ist wegen seines Hubraums nach alter BMW-Lesart eigentlich ein 20i – verringert sich der Durchschnittskonsum im EU-Testzyklus um 1,5 Liter beziehungsweise 16 Prozent auf 7,9 Liter je 100 Kilometer. Der CO2-Wert beträgt 183 Gramm pro Kilometer. Zumindest theoretisch.
Und praktisch? Manchmal standen nur „7,5 Liter“ auf dem Bordcomputer, berichtet Peter Lange, Entwicklungsleiter Antrieb bei BMW, nach einer neun Monate dauernden und 20.000 Kilometer langen Testfahrt mit Familie, in Alltag und Urlaub.

Mit 420 und 1.350 Liter Volumen lässt sich der X1-Kofferraum einiges an Gepäck gefallen. Die Sitzposition ist höher als im Kombi, aber tiefer als sonst im SUV. Die Beinfreiheit im Fond reicht aus. Der heute erwartete Luxus ist mit an Bord (Klimaanlage, CD-Radio, 17-Zoll-Alu-Räder) und vieles an sinnvollem EfficientDynamics-Sparzeugs auch (Start-Stopp-System, Bremsenergie-Rückgewinnung, Schaltpunktanzeige).
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