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BMW 4er Cabrio als 435i im Fahrbericht

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Das 3er Cabrio kam im Sommer 1985 als Klassiker zur Welt. Jede Generation von BMWs populären Cabrio, fünf an der Zahl, macht es darauf besser. Fortsetzung folgt. Als 4er Cabrio – Fahrbericht BMW 435i Cabrio.

BMW 4er Cabrio Test: vier Sitze, hinten sitzen, Ledersitze, Platz auf der Rücksitzbank

Machen Sie sich mal keine Sorgen um den Sommer 2014. Der steigt im neuen Vierer Cabrio, dem Nachfolger des Dreier Cabrio, wenn es am 8. März auf den Markt kommt, gleich mit ein. Denn ein sommerlich warmer Hauch fächelt mit dem neuen Nackenfön, ähnlich wie erstmals im SLK, in den hinteren Halsbereich. Und das im Sorglos-Modus, weil die Temperatur bei geöffnetem Dach abhängig von der Außentemperatur und dem eingelegten Tempo automatisch eingepegelt wird. Der Wind ist im neuen 435i Cabrio also der gute Freund und nicht, wie im Morgan, der erklärte Feind.
BMW 4er Fahrbericht: Dach, Cabriodach, MechanikWenn es draußen stürmt, zieht es drinnen nur. Ist das Windschott ausgeklappt und sind die vier Seitenscheiben elektrisch nach oben gefahren, ist BMWs Vierer Cabrio, das über weite Strecken parallel zum Coupé entwickelt wurde, auch im Winter voll sommertauglich. Die tiefe Sitzposition sorgt für Distanz zum stürmischen Element und zugleich für mehr Kopffreiheit unter dem komplett verkleideten Dachhimmel des dreiteiligen Hardtops.

Das rückt in 20 Sekunden aus und auch in Fahrt bei Tempi bis zu 18 km/h. Die flach stehende Windschutzscheibe gibt dem Sturm den Rest. Cabrio-Puristen mag der überbauende flache Winkel stören, Föhnfrisuren freuts. Im 435i Cabrio in der ersten Februar-Sonne durch die Landschaft zu gleiten, ist ein höchst wohliger Genuss. Das lässt sich auch vom klassischsten aller BMW Motoren behaupten, dem Reihensechszylinder.

BMW 4er im Fahrbericht: Innenraum, interior, vier SitzplätzeWenn es das Portemonnaie hergibt, ist das Aggregat des 435i erste Wahl. Mit drei Motoren, allesamt schon heute EU6 geprüft, geht BMWs Vierer Cabrio an den Start. Auf der Benzinerseite der 245 PS leistende Vierzylinderturbo im 428i Cabrio sowie der 306 PS starke Reihensechser im 435i. Der schafft das motorische Ideal: Er packt schon unten herum mit 400 Nm bei 1.300 Umdrehungen kraftvoll an, um darauf sonor hochzujubeln.

Brauchten Reihensechser früher vor allem Drehzahl, um richtig in die Puschen zu kommen, erledigt das heute der Turbo. Und das gar nicht mal mit viel Verbrauch, was ein Langstreckentest im X3 mit gleichem Motor zeigte.

Noch ökonomischer geht es jedoch mit dem Dieselmotor. Mit dem 184 PS starken Vierzylinder-Turbodiesel ist das 420d Cabrio mit 380 Newtonmetern annähernd so drehmomentstark wie der 435i. Zwar nicht ganz so dynamisch (8,2 s von 0 auf 100 km/h, Höchstgeschwindigkeit: 235 km/h), aber mit dem unschlagbaren Vorteil niedrigen Verbrauchs: 5,1 Liter Diesel im Normverbrauch.

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