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Kia Picanto 1.1 Automatik Test: pikant?

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Lässt sich dies auch von einer Automatik, die einem Kleinwagen mit wenig Volumen und Puste auf den Backen die Gänge zuspielt, behaupten? Die Falten auf der Stirn glätten sich. Die vier Gänge werden still und relativ weich gewechselt. In der Natur der Sache liegt es, dass es mit 1.086 Kubikzentimeter Hubraum und einem maximalen Drehmoment von 97 Nm bei 2.800/min schwerlich gelingen kann, die Fahrstufenwechsel wie bei einem großvolumigen V8 mit Automatik in lauter Kraft zu wattieren. Auffällig: Im Overdrive klammert sich der Automat, der ganz modern die Parameter Beschleunigung, Motordrehzahl, Öltemperatur und Verzögerung überwacht und somit die Schaltpunkte permanent dem jeweiligen Fahrstil anpasst, harmonischer an den Kraftfluss, in Stellung Normal lässt er die Gänge geschwinder wieder los.

Kia Picanto 1.1 Test

Die 1/3-Stellung des Gaspedals erweist sich somit als ideale Position. Hier arbeitet der 65 PS starke, vorne quer verbaute Reihen-Vierzylinder schön im Hintergrund. Selbst mit dem Schaltautomaten geht dem bekennenden Langhuber (67 mm Bohrung, 77 mm Hub) der 950 Kilo leichte Picanto lässig, laufruhig und relativ kultiviert von der Hand. Was sich erst mit einem tief zielenden Tritt ins Gegenteil verkehrt, weil der den Vorderrädern zuarbeitende Zwölfventiler nun ziemlich angestrengt und vorlaut Drehdienst tut.

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