Test

Chrysler Sebring Cabrio 2.7 V6 im Test

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„Cremig“ schnurrt der Sechszylinder. Mit dem seidigen und flüsternden V6 und dem schlafwandlerischen Wandler wird das mit viel Feinarbeit an Straßen- Wind- und Antriebsgeräuschen beruhigte Sebring CC zum traumhaften Gleiter. Bei Tempo 80 sind es stille 1.400 U/min. Mit dem Handschalten der oberhalb des Tageskilometerzählers eingeblendeten sechs Gänge („Autostick“), kommt auf kurviger Landstraße und in Richtung Maximalleistung von 186 PS bei 5.500 U/min mehr Leben in die Bude.

Hier hält das Fahrwerk, bis auf die manchmal polternde Vorderachse, in Sachen Komfort, was die üppige Baulänge verspricht. Die Servolenkung spricht zwar flott und präzise an, dreht aber zu leichtgängig, um wirklich als sportlich zu gelten. Aber der Grenzbereich ist hier auch nicht das Ziel aller Wünsche.

Chrysler Sebring Cabrio 2.7 Test: Motor, Antrieb, engine

Der wichtigste Schalter befindet sich links unter dem längs- und höhenverstellbaren Volant: der Verdeckschalter. Das bei Karmann entwickelte dreiteilige Hardtop verschwindet nun in beschaulichen 33 Sekunden – bei Platzregen kann dies eine Ewigkeit sein – elegant unter der Verdeckklappe. Genauso elegant fächelt vorne der Wind, der erst im Fond zum Orkan wird.

Chrysler Sebring Cabrio 2.7: Innenraum, interior, UhrChrysler Sebring Cabrio 2.7: Becherhalter, cooler, cup holderDas Verdeck lässt sich schon vor dem Einsteigen mit der Fernbedienung öffnen. Am besten sollte das bei laufendem Motor geschehen. Die aufwendige, unter dem weichen Dachhimmel verborgene Dachhydraulik knarzt, wenn eine böse Spurrille hereintrommelt, manchmal. Ihr Zuhause erschließt eine schwergängige Kofferraumklappe, an der man sich beim Schließen oft schmutzige Hände abholt. Da sie wegen des relativ großen Dachs recht lang ausfällt, fallen auch am Sebring die Proportionen – CC-typisch – geschlossen „hecklastig“ aus.

Und vorne kappt die schräge Windschutzscheibe den Ausblick: 2/3 Sicht, 1/3 Scheibenrahmen. Man kennt das von anderen Coupé-Cabrios. Wie den Rest Kofferraum nach dem Öffnen. Aus ziemlich üppigen 369 l werden, nachdem der zweiteilige Verdeckschutz eingehängt ist schmale 188 l. Genug für eine große Reisetasche plus Utensilien oder zwei Golftaschen. Zu viert reist man auf der Reise bei An- und Rückfahrt deshalb mit geschlossenem Dach. Oder mit wenig Gepäck. Bei der Reise zu zweit kommt die Rückbank allerdings als willkommene Kofferraumerweiterung zum Zuge.

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