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BMW M5 im Fahrbericht

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BMW M5 im Fahrbericht. 500 PS, V10-MotorDer Serien-V10, wie der F1-Motor im Sondermotorenbau in München gefertigt, rotiert maximal mit 8.250 Umdrehungen, was immer noch ein Kolbenweg von 20 m/s bedeutet. So ist hier wie dort Abkühlung ein elementares Bedürfnis – was vom Triebwerk kommende Hitzeschübe nach Hochgeschwindigkeitstestfahrten mit dem Vorserien-M5 bewiesen. Mit der Motorleistung steigt der Kühlbedarf enorm: So muss dem M5 im Vergleich zum 545i die doppelte Luftmenge für Motor und Kühlung zugeführt werden. Große Luftöffnungen in der Frontschürze dienen dabei der Kühl- und Ansaugluftzufuhr für Motor und Bremsanlage. Kleine Spoilerlippen („Flaps“) links und rechts an der Frontschürze und am Heckdiffusor reduzieren wie der dezente Heckspoiler den Auftrieb an den Achsen. Auch ohne den nachrüstbaren großen Heckflügel, der den Hinterachsauftrieb nochmals halbiert, klebt der M5 mit hoher Selbstverständlichkeit am Belag.

Die Servotronic-Lenkung kascht sich die Kurven präzise und sehr direkt. Das stark modifizierte Fahrwerk (unter anderem Fahrwerksverstärkungen, ausgeprägter negativer Radsturz) kontert den Belag je nach Einstellung der elektronischen Dämpferkontrolle EDC (3stufig) herb-komfortabel bis bretthart – jedoch immer äußerst verbindlich. Die „Power“-Taste, mit der aus 400 PS Leistung erst 507 werden, polarisiert: „Wir geben etwas dazu“, erklärte BMW. „Ihr nehmt und etwas weg“, empfanden viele Tester – nicht jedermanns Sache, eine Taste zu drücken, um volle Leistung zu spüren.

Andere Tasten – wie den M-Button auf dem Lenkrad, mit dem sich mit einem Druck alle vom Fahrer bevorzugten Fahrdynamikeinstellungen aktivieren lassen – drückt man gerne. Die Schaltwippen hinter dem Steuerrad, der Wählhebel auf der Mittelkonsole oder die Automatikstellung „D“ geben den Takt. Sieben eng gestufte Gänge durchfliegen je nach vorgewählter Schaltgeschwindigkeit (6stufig, 11 Schaltoptionen) ohne Kraftflussunterbrechung fast ruckfrei oder hart-sportlich das auf Drehzahlen bis 8.500/min und Drehmomente bis 550 Nm ausgelegte sequenzielle SMG-Getriebe – SMG im siebten Jahr: sehr schnell (+20 %), besser als je zuvor.

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