
Test
BMW 335i Cabrio im Test

Schon mit dem Einstiegsmodell wird man gediegen an die Luft gesetzt, den Atem geraubt bekommt man im neuen BMW 3er Cabrio mit Stahlblechdach aber erst mit dem 306 PS starken Biturbomotor– Test: BMW 335i Cabrio.
306 PS und gespart? Zwei Alibis gefällig? Alibi Nummer eins: Mehr Leistung (34 PS) und zwei Lader für wenig mehr – die 2.400 Euro Aufpreis auf ein 330i Cabrio (272 PS, 48.350 €) sind gut angelegt. Alibi zwei: der immanente Mengenrabatt. 166 Euro, das PS statt 235 Euro für eine Pferdestärke beim 320i Cabrio – Leistung ist im neuen BMW 3er Cabrio aktuell nicht preiswerter zu bekommen.
Der wandlungsfähigste 3er ist zugleich ein vernünftiges Coupé (vier Sitzplätze, 350 l Kofferraum, umlegbare Rücksitzlehne) und ein gut abgesichertes Cabrio (sechs Airbags, verstärkter Windschutzscheibenrahmen, Überrollsystem hinter den Fondkopfstützen).
Positiv im Winter: Der Stoff, aus dem die Träume sind, besteht nun aus Stahlblech, und gute Übersicht ist auch geschlossen gewährt (keine störende B-Säule, hintere Seitenscheiben voll versenkbar). Der Raumzuwachs im Fond gestattet auch Erwachsenen die Platznahme in der zweiten Reihe – Kniefreiheit: + 10, Schulterfreiheit: + 85, Ellbogenfreiheit: + 118 mm gegenüber dem Vorgänger. Allerdings erfordert der Einstieg, vorbei an Vordersitz und geschlossenem Dach, weil das neue 3er Cabrio nochmals tiefer baut als schon das Coupé (11 mm am Dach, 13 am Heckdeckel), immer noch etwas Beweglichkeit. Außerdem schränkt die nach hinten abfallende Dachlinie den Kopfraum ein.
Platz genommen: Die Vordersitze bieten viel Komfort (vielfach elektrisch verstellbar, Lordosenstütze, adaptive Kopfstützen) und Seitenhalt (Lehnenbreitenanpassung wie im M3). Mit der Sonderausstattung „Komfortzugang“ (600 €) bleibt der Chip-Schlüssel für den Start des Aggregats (Start-Stopp-Knopf) und das Öffnen des Verdecks (Schalter auf der Mittelkonsole) in der Hosentasche.
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