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Audi Q7 3.0 TDI im Test: Die SUV-Diät

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Was sagt der Autotester?

Ja, der Audi Q7 ist eine Burg – Sicherer geht es heute kaum. Aber zumeist gegen Aufpreis, aber dafür komfortabel: Der Stauassistent übernimmt im Stop-Go-Verkehr das Bremsen und Beschleunigen und bis 65 km/h, wenn es die Straße zulässt, sogar die Lenkarbeit. Der Effizienzassistent untersucht unter Zuhilfenahme seiner Navigationsdaten, Kameras und Sensoren die kommende Strecke, und verzögert und beschleunigt dann selbstständig. Das System arbeitet noch nicht ganz perfekt, was wegen manchmal falsch gedeuteter Geschwindigkeitslimits und falsch interpretierter Gefahrenlage, die real keine ist, zu überraschenden Fahrmanövern wie plötzlichem Abbremsen oder Beschleunigen führen kann.

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Irgendwo piepst oder warnt es im Q7 immer – Der Querverkehrassistent warnt Autos oder Radfahrer mit einem aufflackernden LED-Licht an der Tür, wenn man aussteigt. Der Anhängerassistent stellt beim Rückwärtsfahren mit dem Hänger kontinuierlich den Winkel ein, in dem man zurücksetzen möchte. Das geniale 360-Grad-Rundumsichtsystem sowie die Front- und die Heckkamera entschärfen den nicht sehr übersichtlichen Q7. Im Notfall leitet der Bremsassistent eine autonome Vollbremsung ein – und das sogar serienmäßig.

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Der Motor ist erste Sahne, das Fahrwerk pure Watte – Schon beim Kaltstart demonstriert der 3,0-Liter-V6-Diesel Laufkultur. Darauf surft man mit 600 Newtonmetern und der Achtgang-Automatik die große Welle. Gewaltig, aber sanft. Manchmal in „D8“ mit Drehzahlen nur knapp über Leerlaufdrehzahl. Dann wieder vehement. In 6,3 Sekunden zwillt der Q7 3.0 TDI Quattro von 0 auf 100 km/h und bei 234 km/h hat er seine Höchstgeschwindigkeit erreicht. Mit dem 333 PS starken Kompressorbenziner 3.0 TFSI gelingt das Gleiche sogar in 6,1 Sekunden und mit 250 km/h, aber der Normverbrauch von 7,7 l/100km ist hier noch weniger zu realisieren als die 5,7 bis 6,2 Liter des 3.0 TDI. Im Test reichte ein 75-Liter-Tank für eine Reichweite von 973 Kilometern.

audi-q7-tdi-test (5) (660x440)Audi Q7

Die Allradlenkung macht den Q7 gefühlt einen Meter kürzer– Die im Testwagen installierten Ledersitze mit Massagefunktion geben der Zufriedenheit eine Bonusvorstellung. Die Servolenkung arbeitet gefällig, könnte im Komfortmodus aber noch etwas mehr Rückmeldung vertragen. Geländefahrten gelingen auch, denn die Karosserie lässt sich im „lift/offroad“-Modus bei langsamer Fahrt um bis zu sechs Zentimeter anheben. Die Bodenfreiheit liegt dann bei 24,5 Zentimetern. Zusätzlich ist im Audi Q7 eine Allradlenkung bestellbar, die das Fahrzeug auf der Straße deutlich agiler macht und den Wendekreis um bis zu einen Meter verkleinert. Sie ist mehr als nur eine Empfehlung wert, denn so fühlt sich der Audi Q7 im Handling auch gefühlt einen Meter kürzer an.

Warum gerade den?

Wegen der Allradlenkung, die den Audi Q7 handlicher als einen BMW X5, Mercedes GLE oder Range Rover Sport macht. Wegen dem brillanten volldigitalen Cockpit, das allein schon ein Kaufargument sein kann. Wegen dem wattigen Komfort in Kombination mit dem sahnigen 3,0-Liter-Diesel, der den Audi Q7 zu einem phantastischen Reisewagen macht.

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Wegen der enormen Fahrsicherheit … Der Fortschritt gegenüber dem trägen alten Q7 ist riesig. Ein Riese bleibt der Q7 in der Dimension, aber er fühlt sich nicht mehr so an. All das macht den Audi Q7 nicht von der Form, aber vom Fahren zu einem der souveränsten Fullsize-SUVs auf dem Markt – oder sogar zum zur Zeit souveränsten.

Weitere Test des Audi Q7

 

 

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