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BMW X1 sDrive18i im Test: Eine halbe Portion Zylinder?

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Eigentlich treibt den X1 sDrive18i voran, was man im BMW nicht erwartet. Ein Dreizylinder und kein Sechszylinder, Frontantrieb statt Heckantrieb. Mit einem Schaltgetriebe könnte man die 136 PS des 1,5-Liter-Dreizylinders noch gut bei Laune halten, aber mit einer Automatik? Test BMW X1 sDrive18i.

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Was sagt der Hersteller?

Frontantrieb ist wegen der Raumnutzung praktischer – Stimmt. Der Innenraum der zweiten Generation des BMW X1 wirkt im Vergleich zur ersten deutlich erwachsener und geräumiger. In der Höhe ist der X1 um 5,3 Zentimeter gewachsen. Auf den Vordersesseln sitzen Fahrer und Beifahrer daher um 3,6 Zentimeter höher – gut für den Überblick – und im Fond die Mitfahrer sogar um 6,4 Zentimeter.

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Für Variabilität beim Packen sorgt die umklappbare Beifahrersitzlehne. Hinter der im Verhältnis 40 : 20 : 40 teilbaren und auch in der Neigung verstellbaren Fondsitzlehne kommen 505 bis 1.550 Liter Gepäck unter. Ein BMW X3 bietet mit 550 bis 1.600 Litern kaum mehr. Zugeladen werden dürfen im X1 sDrive18i bis zu 595 Kilogramm und im Hängerbetrieb zusätzlich bis zu 1,7 Tonnen an den Haken genommen werden.

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Der X1 bietet viel Sicherheit und modernes Infotainment – Die Sicherheitsausstattung des X1 sDrive18i fühlt sich nicht nach Einstiegsmodell an, wenn man mehr investiert. In BMWs kompaktestem SUV kommen Systeme aus den großen X-SUVs zum Einsatz. Mit dem Stop-Go-Tempomat, dem Spurverlassenswarner, dem Head-up-Display, der Auffahr- und Personenwarnung und der City-Anbremsfunktion ist man gut abgesichert unterwegs. Mit dem Panorama-Glasdach und den Sportsitzen komfortabler. Das Infotainment funktioniert im X 1 einwandfrei. Über die fest im Fahrzeug verbaute SIM-Karte geht es ins Internet. Die Anbindung des Smartphone gelingt flott. Mit Apps lassen sich die Möglichkeiten des Systems weiter ausbauen.

Was sagen die Mitfahrer?

„Hinten kann man gut mitfahren“ – Kein Wunder, auf der Rückbank des BMW X1 wuchs die Beinfreiheit nach dem Modellwechsel um 3,7 Zentimeter. Wenn die verschiebbare Rückbank bestellt wird, lässt sie sich um 13 Zentimeter in Längsrichtung verschieben und die Beinfreiheit ist dann sogar um 6,6 Zentimeter größer – der Testwagen hat sie nicht, und man sitzt trotzdem bequem.

„Mit Luxus überschütten Sie einen nicht“ – Aber so schlimm ist das bei dem allgemein gewachsenen Ausstattungsniveau, dem sich sogar ein BMW angepasst hat, nicht.

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Schon im Basismodell X1 sDrive18i gehören das Radio mit USB- und AUX-in-Anschlüssen, Bluetooth, die Klimaanlage, der Fahrerlebnisschalter, die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, der Regensensor, die Auffahrwarnung samt Citybremsfunktion, die Nebelscheinwerfer und das iDrive, dessen 6,5-Zoll-Monitor als freistehendes Display in die Armaturentafel integriert ist, zur Serienausstattung. Mit den vier Ausstattungslinien Advantage, Sport Line, xLine und M Sport und Sonderausstattung geht allerdings noch weit mehr.

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