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Mazda 6 2.3 Limousine Test

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Mit großzügigem Raum für fünf Passagiere und einem Kofferabteil ganz in japanischer Tradition: Inspiriert von den japanischen Karakuri-Faltpuppen falten sich die hinteren Sitzlehnen über die nach unten sinkenden Sitzflächen. Ein Ziehen an den Hebeln rechts und links im Gepäckraum genügt, und das sonst fast 1,10 Meter tiefe Gepäckabteil (Volumen: 500 Liter) vergrößert sich, ohne dass die Kopfstützen und die Heckablage angetastet werden, in der Länge auf über 1,80 Meter. Die Ladekante liegt ausreichend tief (70 cm), der Gepäckraumdeckel öffnet weit nach vorne.

Mazda 6 2.3 TestberichtDer Blick hinweg über den Kofferraumdeckel beim Einparken ist vage – typisch für ein leicht aufsteigendes Stufenheck -, die Sicht nach vorne, aufgrund der stark abfallenden Motorhaube, aber sehr gut – nur die wenig virtuos mitten im Sichtfeld auf der Haube thronenden Spritzdüsen der Scheibenreinigungsanlage hätten einen weniger präsenten Platz verdient.
Davon bietet die japanische Limousine sowohl in der ersten Reihe als auch im Fond reichlich. Der Fahrersitz lässt sich um 260 Millimeter in der Länge und um 55 in der Höhe verstellen, das serienmäßige Multifunktionslenkrad (8 Bedientasten für Radio und Tempomat) ist vertikal um 45 und axial um 50 Millimeter verstellbar. Trotzdem sitzen sehr große Menschen (ab etwa 1,90 m) vorne nicht ganz optimal. Das liegt nicht an der Länge von Sitzlehne und Sitzkissen, denn die haben in etwa Normgröße, sondern daran, dass die Sitzunterseite im zu flachen Winkel nach vorne ansteigt und den Oberschenkeln somit nicht genug Auflage gewährt. Zudem genügen die Kopfstützen mit ihrem zu kurzen Verstellweg nicht dem mitteleuropäischen Großwuchs. Menschen von verhaltenerem Wachstum sitzen dagegen ganz vorne sehr kommod: Die für gutes Sitzen so wichtige Unterstützung des unteren Rückenbereichs ist auffällig gut, die Sitze sind nicht zu schmal konturiert und die Seitenführung gibt keinen Anlass zur Kritik. Im Fond führt erst das Körperlängenmaß von 1,95 Metern zur Kontaktaufnahme mit dem in der Materialqualität billig wirkenden Dachhimmel.

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